Tagesmeldung vom 13.09.2026

Törn 0935 | Eine Woche zwei Masten ein Team
Hafen von Wismar
Position 53°54′ N|011°27,5′ E
Kurs, Speed 000 | 0,0kn
Etmal 0nm
Wind NNW – 2bft
Luftdruck 1009 hpa
Bedeckung 2/8
Temp (L/W) 20°C, 18°C
Tagesmeldung vom 13.09.2026
Tagesmeldung vom… warte… dreizehn?! Ach nee, ist ja nicht Freitag, der 13., sondern Sonntag! Also alles gut. Luisa hat zwar Tasse Nummer 13, aber der Törn wird wohl trotzdem gut laufen!
Womit wir schon voll beim Thema sind! Der nächste Törn! Wobei, nein, eigentlich fing der Tag ja anders an. Manche lagen ganz entspannt nach dem Ausschlafen im Bett in der Jugendherberge, andere sind gegen acht aufgestanden, um sich in den Zug Richtung Wismar zu setzen und wieder andere hatten Programm! Sicherheitstrainingsprogramm! Nach singendem, ganz lieben Wecken um 6:30 Uhr, 7:00 Uhr Frühstück (Obstsalat), 7:45 Uhr All-Hands, startete um 8:00 Uhr dann die Stationsausbildung.
In der Navi bekam man Einweisung in technische Anlagen (wie die MOB-Taste und die Funkgeräte), auf der Brücke Erklärungen zu Signalmitteln in Seenotfällen, außerdem am Vortopp Infos zu Leckabwehr (innen, außen und kombiniert) und am mittleren Niedergang wurde die persönliche Schutzausstattung genauer vorgestellt.
Nach ausführlicher Feedbackrunde und großen Danksagesrunden, gingen die ersten ziemlich zügig (ha, ZÜGig) in Richtung Bahnhof, um den Zug um 12:21 Uhr pünktlich zu erreichen. Es gab also große Reisegruppen in Richtung Hamburg, die Zugbindung wurde nämlich auch bei vielen aufgehoben. Im Vergleich zur Deutschen Bahn ist die Roald dann das deutlich verlässlichere Transportmittel. Wenn auch vielleicht etwas langsamer… Aber dafür mit Schlafplätzen! (Dass der Starthafen geändert wurde, lassen wir an dieser Stelle mal unkommentiert. „Gleiswechsel“ kann ja mal vorkommen.) Die Anreisenden hingegen waren alle ziemlich pünktlich und problemlos. 13 Uhr oder so… 🙂
Unsere Stammcrewbesprechung war aber erst um 16 Uhr. Jetzt ist die Frage: Was haben wir bis dahin noch gemacht? 13 Minuten Riggbegehung mit unserem Gast Max, der leider nicht mitfährt. Und wir saßen rum, haben uns unterhalten. Die Kartenkorrekturen auf den Karten für den Winter wurden gestartet. Kojen bezogen. Und: Kreide bestellt! Wie gut, wenn man Kontakte zu morgen anreisenden Trainees hat! Und falls das klappt, freuen sich die Toppsgasten sehr, dass sie nicht mehr mit Zwei-Zentimeter-Kreideresten schreiben müssen! Die Daumen sind gedrückt!
16 Uhr dann Besprechung mit +/- 13 Stammcrewangehörigen bezüglich Kammerplan (gar nicht so einfach, Schiff ist schließlich voll!), Notrolleneinteilung etc. Die hat dann auch länger gedauert als 13 Minuten…
Es folgten eine ordentliche Riggbegehung, Bootsmannsarbeiten, Einkaufen (obwohl Sonntag!) und Überprüfung der Sicherheitsausrüstung. Wir haben den Leuten im Hafen auf jeden Fall ordentlich Programm geboten!
Abendessen gab’s auch – vorbereitet durch zwei motivierte und früher angereiste Trainees, die sich schon auskannten. Wenn auch etwas verspätet, weil 13 (?) rote Kisten Proviant den Arbeitsrhythmus doch etwas störten… Es fehlen nur leider (etwas mehr als) 13 Hefen (Häfen? – Hä? Gibt es auch Hafenwürfel, ist jetzt die Frage?).
Jetzt eine gude Ruh, Kammer 13 verabschiedet sich ins Bett, wir lesen uns morgen wieder.
Die Grüße von Jule liest niemand… deswegen keine Grüße… 🙁
R. grüßt Familie I. aus HL – alle anderen grüßen die ebenso, Jule auch!
Grüße an die Kreidelieferanten!
Meine liebste Lieblingsschwester möge sich gegrüßt fühlen, ebenso wie die üblichen Verdächtigen in Amerika und Norwegen!