Tagesmeldung vom 18.01.2026

Tagesmeldung vom 18.01.2026

Törn 0906 | Karibisches Panama
Limon Bay, auslaufend Shelter Bay Marina, Colon, Panama

Position 09°25,4′ N|079°54,0′ W
Kurs, Speed 000 | 0kn
Etmal 0nm
Wind NE – 4bft
Luftdruck 1015 hpa
Bedeckung 4/8
Temp (L/W) 28°C, 27°C

Autorinnen: Melanie und Irina

Der Tag des ersten Auslaufens war mit Sonne und etwas Wind angebrochen und begann mit einem fantastischen Frühstück mit Rührei als Highlight. Für alles, was noch auf uns zukommen würde, sollte das eine gute Basis bilden.

Nach dem Frühstück begannen wir mit einigen Vorbereitungen fürs Ablegen: Das Sonnensegel wurde abgebaut und verstaut sowie die Bierbänke aufgeräumt. Daraufhin folgte die Sicherheitseinweisung durch die Steuerleute und eine anschließende Erklärung und Übung zum Ein- und Aussetzen des Dinghis durch die Toppsgasten.

Endlich war alles bereit und mit viel Vorfreude im Gepäck legten wir gegen 10.30 Uhr in Shelter Bay ab. Kurz darauf wurde die Dinghicrew eingesammelt und das Beiboot verstaut. Volle Fahrt voraus Richtung St. Blas Inseln!

Die zu Beginn noch trügerisch ruhige Fahrt durch die Bucht vor Colon regte die Mannschaft zu Freudenrufen und strahlenden Gesichtern an – endlich waren wir unterwegs. Segel wurden noch nicht gesetzt, da der vorliche Wind es noch nicht erlaubte. Einige Stunden wurden die Fahrt, inklusive kühlendem Wind genossen. Doch der Schein trug: Bei einem leckeren Curry als Henkersmahlzeit wussten die meisten noch nicht, was auf sie zukommen würde. (dam, dam, daaaam….)

Direkt nach dem Mittagessen begann die erste gemeinsame Wache der Wache 1: Das gehörige Ausguckgehen wurde besprochen und die ersten Rudergänger eingewiesen in das Geheimnis des Steuerns eingewiesen. Als dann die erste richtige Aktion war, Strecktaue zu spannen, hätte das schon ein erster Hinweis sein können, doch wir besprachen noch in Ruhe die zahlreichen Namen der Segel. Spätestens als sich die Wellen verstärkten und Wasserdusche im Ausguck den Knoblauchgeruch des Vorabends wegspülte wurde es etwas ungemütlich und einigen etwas mulmig.

Nach einer Kursänderung Richtung Osten und der Wachübergabe durfte die Wache 2 drei Stagsegel setzen. Inzwischen hatte sich der Seegang reichlich unstet und wackelig entwickelt, das Füttern der Fische kam daher nicht zu kurz. Im Lauf des Nachmittags und frühen abends, sah man immer mehr blasse Gesichter, sodass die Reste vom Mittagessen zwar aufgewärmt wurden aber leider recht wenig Beachtung fanden. Hut ab dennoch, an alle, die heute in der Kombüse ausgeharrt oder ausgeholfen haben, erst recht an die, die durch diese gute Tat leider niedergestreckt wurden.

Nachdem die Wache 3 durch die Nacht gefahren war und die Segel wieder geborgen hatte, wurde das Ankermanöver pünktlich zum Wachwechsel begonnen. Mit doppelter Kraft ankerten wir schließlich gegen halb eins vor den St. Blas Inseln und schickten die Wache 3 in die wohlverdiente Pause. Nach einigen kleineren Decksaufräumarbeiten und Teigvorbereitungen wurde auf Ankerwachbetrieb umgestellt.

Grüße gehen raus:

Irina und Oli grüßen unseren Harmoniebeauftragten Christoph. Es gibt zwar noch keinen Streit aber es wäre trotzdem schön, wenn du hier wärst.

Ganz liebe Grüße auch an Toppsi Torsten von der besten Ankerwache der Wache 1 des Tages. Bis jetzt.

Melli grüßt das Giegengrüner Mitteldorf 🙂

Grüße auch an Isa und Glückwunsch zu den bestandenen SSS Theorieprüfungen!

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