Tagesmeldung vom 23.01.2026

Törn 0906 | Karibisches Panama
zu Anker für den Ausflug in den Dschungel
Position 09°27,4 N|078°51,5 W
Kurs, Speed 000 | 0kn
Etmal 16nm
Wind NE – 3-4bft
Luftdruck 1013 hpa
Bedeckung 1/8
Temp (L/W) 30°C, 27°C
Segeln – Regenwald – Delfine
Heute hatten wir viel vor, daher fing der Tag bereits um 0500 an. Um bei Sonnenaufgang unseren Liegeplatz verlassen zu können, wurden noch bei Dunkelheit das Sonnensegel rückgebaut und ein paar Segel ausgepackt. Als es hell genug war, erklangen die wunderbaren Geräusche, die nach Aufbruch und Abenteuer klingen: Der Anker wurde gehievt.
Unsere Steuermänner navigierten uns geschickt durch die anspruchsvollen Gewässer zwischen den Inseln und bei wunderbarstem Wetter segelten wir Richtung Festland.
Unser Kapitän hatte für uns mit Einheimischen eine Spezialtour durch den Regenwald organisiert. Kurz vor Erreichen der Küste, fiel der Anker und wir wurden von 2 kleinen Booten abgeholt. Im rasanten Tempo ging es Richtung Land. Wir fuhren in eine Flussmündung, wo wir den ersten Eindruck des Regenwaldes erhielten. Da der Fluss recht schmal und nicht so tief war, lief unser Boot öfter auf Grund, unsere Guides sprangen von Bord und schoben das Boot händisch weiter Richtung Anlegestelle.
Dann ging es quer durch den Regenwald, über Stock und Stein, Matsch, immer wieder querten wir den Bachlauf, entdeckten uns unbekannte Pflanzen und versuchten die zahlreichen „Autobahnen“ der fleißigen Blattschneiderameisen nicht zu zerstören. Schließlich kamen wir zu einer Stelle mit einem Wasserfall, wo wir alle eine Runde schwimmen konnten.
Es war herrlich erfrischend.
Nach einer kurzen Pause ging es zurück zu den Booten. Insgesamt war die Tour durch den Regenwald so voller unfassbarer Momente, dass man diese kaum in Worte fassen kann.
Zurück auf der Roald wurde fix der Anker gehievt und wir fuhren mit Emmas Hilfe wieder Richtung unseres vorherigen Ankerplatzes. Plötzlich waren sie wieder da: Delfine. Dieses Mal waren wir offenbar würdigere Spielpartner und sie spielten sehr lange mit unserer Bugwelle und sprangen neben der Roald immer wieder aus dem Wasser. Wunderschön anzusehen.
Das Sonnensegel wurde wieder geriggt, es gab sehr leckeres Essen unserer Smuttis Elke und Christiane. Und nun lassen wir den Tag ruhig ausklingen und versuchen all die wunderbaren Eindrücke zu realisieren.
Wir sind täglich dankbar, wieder durch die Roald an einen Ort auf der Welt gekommen zu sein, wovon wir vorher noch nie was gehört hatten und der uns völlig fasziniert.
Oli grüßt seine Spielerunde, ich bin bald wieder mit dabei.
Peter grüßt die Saufnasen vom Kegelverein 🙂
Herrmann grüßt Peter.