Atlantikküste pur – Mit der Roald Amundsen von Vigo nach Lissabon
Freitag, 27. November – Dienstag, 08. Dezember 2026
Ermäßigt: 1075 €| Erwachsene: 1545 €
Sechs Tage entlang der portugiesischen Atlantikküste. Tiefes Atlantikblau, lange Dünung, frische Westwinde – ein kompakter Törn mit großem Atlantikgefühl.
Es gibt Reviere, die einen sofort vereinnahmen. Die portugiesische Atlantikküste ist eines davon. Wir verlassen den Hafen von Vigo, lassen die Rías Galiciens hinter uns und nehmen Kurs nach Süden. Vor uns liegen einige der schönsten Hundert Seemeilen Europas: eine Küste, die rau und freundlich zugleich ist, mit weiten Sandstränden, kleinen Fischerorten und einem Meer, das hier seine ganze Bandbreite zeigt.

Atlantik in Reinform
Das Wasser wird tiefer, blauer, klarer. Die Welle wird länger. Wer schon einmal auf dem Atlantik gesegelt ist, kennt diese besondere Bewegung – ein Schiff wie die Roald liegt darin wunderbar stabil und entwickelt unter Segeln genau das ruhige, kraftvolle Tempo, für das sie gebaut ist. Im November stehen die Chancen gut auf kräftige, aber gut segelbare Westwinde, klare Luft und Sonnenuntergänge, wie sie nur der offene Atlantik zu bieten hat.

Entlang der portugiesischen Küste
Vorbei an Porto, mit seiner berühmten Mündung des Douro, weiter Richtung Süden, an den endlosen Sandstränden der Beira Litoral entlang. Wir passieren Cabo da Roca, den westlichsten Punkt des europäischen Festlands, und nehmen schließlich Kurs auf die Mündung des Tejo. Lissabon liegt zum Greifen nah.
Lissabon – Ankunft in der Stadt der Seefahrer
Lissabon empfängt uns vom Wasser aus, wie es sich für eine Seefahrerstadt gehört: Wir laufen den Tejo hinauf, vorbei am Torre de Belém und dem Denkmal der Entdeckungen, unter der Brücke des 25. April hindurch, während sich die Stadt auf ihren Hügeln vor uns ausbreitet. Lissabon ist lebendig, bunt und voller Geschichte: verwinkelte Gassen in der Alfama, gelbe Straßenbahnen, die sich die Hügel hinaufquälen, Aussichtspunkte über roten Dächern und abends Fado, der melancholische Gesang, der von Abschied und Sehnsucht nach dem Meer erzählt. Dazu frischer Fisch, Pastéis de Nata und eine Stadt, die nie ganz zur Ruhe kommt. Wer Zeit mitbringt, kann in Belém auf den Spuren der Entdecker wandeln, mit dem Zug ins märchenhafte Sintra fahren oder an der Küste von Cascais den Atlantik von Land aus genießen.

Sailtraining unter Westwind
Auf diesem Törn segeln wir durchgehend im Wachrhythmus. Im Drei-Wach-System bist du Teil der Crew – mit allem, was dazugehört: Segel setzen und bergen, Ruder gehen, Ausguck, Navigation, Nachtwachen unter dem klaren Atlantikhimmel. Eine erfahrene Stammcrew bringt dir bei, was du brauchst. Vorerfahrung ist willkommen, aber kein Muss – Neugier und Lust auf das Leben an Bord reichen.
Was dich erwartet
Eine kompakte, intensive Atlantikreise. Sechs Tage unter Segeln auf einer der schönsten Küstenstrecken Europas. Tiefes Blau, lange Dünung, frischer Westwind. Ein Ankunftshafen, an dem es nach gegrilltem Fisch und Salz riecht. Und das Gefühl, ein Stück Atlantik wirklich gesegelt zu haben.
Komm an Bord. Spür die Welle. Erlebe Portugal vom Wasser aus.
Fr 27. Nov 2026 – Di 08. Dez 2026
Ermäßigt: 1075 €| Erwachsene: 1545 €
Preise verstehen sich inklusive Unterbringung, Verpflegung, Hafengebühren und allem, was das Schiff kostet. Wir organisieren Ihren Segeltörn, Sie Ihre Reise zwischen Haustür und Hafen.
Highlights
Atlantik in Reinform – Blau, Welle, Westwind Tiefes Atlantikblau, lange Dünung und frische Westwinde. Auf diesem Törn erlebst du den Atlantik so, wie er sich selbst am liebsten zeigt – kraftvoll, ehrlich und unter den Füßen einer Brigg, die genau dafür gebaut ist.
Die schönsten Hundert Seemeilen Europas Vorbei an der Mündung des Douro, an endlosen Sandstränden und am Cabo da Roca, dem westlichsten Punkt des europäischen Festlands. Eine Küstenstrecke, die landschaftlich kaum zu überbieten ist.
Einlaufen über den Tejo – unter der Brücke des 25. April hindurch, vorbei an Belém, wo Vasco da Gama in See stach.
Delfine in der Bucht von Sado Die Bucht vor Setúbal ist eines der wenigen Gebiete Europas, in denen ganzjährig eine Population von Großen Tümmlern lebt. Wenn wir einlaufen, ist die Chance groß, dass sie uns begleiten.
Durchgesegelt im Wachrhythmus Sechs Tage Sailtraining im Drei-Wach-System, Tag und Nacht. Nachtwachen unter dem klaren Atlantikhimmel, Sonnenaufgänge am Bug, echtes Crewgefühl auf einer kompakten, intensiven Reise.
Bordalltag
Erlebe die Faszination des Segelns an Bord der Brigg ROALD AMUNDSEN! Für diese einzigartige Strecke vereinen wir eine Crew aus unerfahrenen Trainess und erfahrener Stammcrew, die Seite an Seite segelt, lernt und gemeinsam die Herausforderungen des Lebens auf hoher See meistert. Segel setzen, den Kurs halten und als Team agieren – das sind nur einige der Aufgaben, die auf dich warten.
**Einteilung ins Wachsystem – Gemeinsam Verantwortung übernehmen**
Gleich zu Beginn wirst du einer von drei Wachen zugeteilt:
– **Wache 1:** 00-04 Uhr und 12-16 Uhr
– **Wache 2:** 04-08 Uhr und 16-20 Uhr
– **Wache 3:** 08-12 Uhr und 20-24 Uhr
In deiner Wache übernimmst du das Ruder, hältst Ausguck und hilfst bei der Navigation unter Anleitung der erfahrenen Crew. Sicherheit hat oberste Priorität: Zu Beginn des Törns gibt es eine ausführliche Sicherheitsanweisung, und die gesamte Crew lernt die grundlegenden Kommandos und die Bedienung der Tampen. Schritt für Schritt wirst du in den Bordalltag eingeführt – vom Klettern im Rigg bis hin zur aktiven Teilnahme bei Segel- und Schiffsmanövern.

**Teamwork und Kameradschaft auf See**
An Bord zählt jede helfende Hand, und jede Wache trägt ihren Teil zum gemeinsamen Erfolg bei. Ob im Ausguck, am Ruder oder in der Kombüse: Durch Teamwork wächst die Crew zu einer echten Gemeinschaft zusammen. Alle packen mit an, sei es beim Reinigen des Schiffs oder in der „Backschaft“ (Kombüse). Tag für Tag wirst du mehr über die ROALD AMUNDSEN und die Prinzipien der traditionellen Seefahrt lernen, sodass du zunehmend selbstständig agieren und Verantwortung übernehmen kannst.

Auf der ROALD AMUNDSEN wirst du Menschen aus aller Welt kennenlernen, Sprachbarrieren überwinden und eng zusammenarbeiten. Nur durch koordiniertes Teamwork können die Segel optimal gesetzt und in den Wind gestellt werden – eine Aufgabe, die Vertrauen und Kommunikation erfordert. Ob beim Manövrieren an Deck oder beim gemeinsamen Klettern im Rigg, du wirst schnell lernen, dich auf deine Crewkollegen zu verlassen und Freundschaften zu schließen, die oft ein Leben lang halten.
An- und Abreise
Anreise nach Vigo
Mit dem Flugzeug: Der Flughafen Vigo-Peinador liegt nur etwa zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet Verbindungen über Madrid oder Barcelona zurück nach Deutschland. Wer schnell zu Hause sein möchte, fliegt – Berlin, Frankfurt, München und Hamburg sind in einem Tag erreichbar.
Mit dem Bus nach Porto – die schöne Variante: Eine Empfehlung für alle, die der Reise noch ein Kapitel hinzufügen möchten. Von Vigo fahren mehrmals täglich Busse direkt nach Porto, die Fahrt dauert nur rund zwei Stunden und führt durch eine wunderschöne Landschaft entlang der portugiesischen Atlantikküste. Porto selbst ist eines der schönsten Reiseziele Europas: Altstadtgassen am Douro, Portweinkellereien, Azulejos und eine Lebensart, die zum Bleiben einlädt. Von Porto geht es bequem per Flugzeug oder Zug zurück nach Deutschland.
Mit dem Zug: Spanien ist mit dem Hochgeschwindigkeitszug gut erschlossen. Von Vigo führt die Strecke über Madrid weiter ins europäische Bahnnetz – wer Zeit hat, kann die Heimreise zu einer kleinen Tour durch Spanien machen.
Werftzeit an Bord
Wenn du Lust hast, ein paar Tage länger an Bord zu bleiben und mit anzupacken, bist du herzlich willkommen. Reise ein paar Tage früher an. Tagsüber packst du mit an. Am Abend erlebst du die Stadt in Ruhe, lernst die Bars und Tapasbars rund um den Hafen kennen, isst Pulpo bei Sonnenuntergang am Kai – und siehst gleichzeitig ein klassisches Segelschiff von einer Seite, die nur wenige zu Gesicht bekommen. Eine schöne Art, den Törn früher zu beginnen und gleichzeitig dem Schiff etwas zurückzugeben.
Bitte sprich uns einfach an, wenn du diese Möglichkeit nutzen möchtest – wir freuen uns über jede Hand.
Abreise aus Lissabon
Mit dem Flugzeug: Der internationale Flughafen Humberto Delgado liegt mitten im Stadtgebiet und ist vom Hafen in rund 20 bis 30 Minuten mit Metro (rote Linie) oder Taxi erreichbar. Von hier gibt es zahlreiche Direktverbindungen nach Berlin, Hamburg, München, Frankfurt, Düsseldorf und in viele weitere deutsche Städte – ideal für alle, die schnell zu Hause sein möchten.
Mit dem Zug: Wer die Heimreise als Teil des Abenteuers sieht, fährt von Lissabon über Land zurück. Ein Direktzug nach Madrid existiert derzeit nicht: Die Fahrt kombiniert drei Züge – von Lisboa Santa Apolónia nach Entroncamento, mit einem Regionalzug weiter über die Grenze nach Badajoz und dann mit dem spanischen Alvia nach Madrid. Von dort geht es über Barcelona oder Irun und Paris weiter nach Deutschland – eine echte Reise für alle, die das Entschleunigen mögen. Mit Zwischenübernachtungen in Madrid oder Paris wird daraus fast ein zweiter Urlaub.
Mit dem Bus: Fernbusse wie FlixBus verbinden Lissabon mit Spanien, Frankreich und dem europäischen Liniennetz – günstig, aber mit langen Fahrzeiten.
Zwei Änderungen gegenüber deinem Text: Der „Hauptbahnhof Lissabon-Oriente” mit Verbindungen über Madrid stimmt so nicht ganz – die Züge Richtung spanische Grenze starten meist in Santa Apolónia, und es braucht mehrere Umstiege. Und die konkreten Direktbuslinien nach Paris und Lyon konnte ich nicht verifizieren, deshalb habe ich das allgemeiner formuliert. Eine Direktverbindung Lissabon–Madrid ist seit Jahren angekündigt; falls sie bis 2027 startet, lässt sich der Absatz einfach aktualisieren.
Unser Tipp: Ein paar Tage Lissabon obendrauf
Wer schon einmal in Portugal ist, sollte Lissabon nicht links liegen lassen. Die Hauptstadt liegt direkt auf dem Weg zum Flughafen und gehört zu den charmantesten Metropolen Europas: Trams, Azulejos, Fado, Pastéis de Nata und Aussichten über den Tejo, die man so schnell nicht vergisst. Schon ein bis zwei zusätzliche Tage lohnen sich – und sind eine wunderschöne Art, den Törn an Land ausklingen zu lassen.
Auch Setúbal selbst lädt zum Bleiben ein: ein Tagesausflug auf die Halbinsel Tróia mit der Autofähre, eine Wanderung in der Serra da Arrábida oder einfach frischer Fisch am Hafen bei Sonnenuntergang – Gründe, noch nicht direkt heimzureisen, gibt es genug.
