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16.01.19 :: english website :: druckfreundliches Layout
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Aufgabenbeschreibung

Die Aufgabenbeschreibungen im SMS geben Aufschluss darüber was von einem Angehörigen der Stammcrew in der jeweiligen Funktion erwartet wird.

 

Kapitänshandakte

Für die Kapitäne gibt es eine sogenannte „Kapitäns Handakte“, anbei das Inhaltsverzeichnis. Dabei handelt es sich um einen Ordner der vom Nautikerbeauftragten erstellt und aktuell gehalten wird. Inhalt sind Informationen für den Kapitän die er für die Führung des Schiffs im Sinne des Vorstands braucht. Bei Interesse frag doch auf einem Törn mal nach und sieh Dir das an.

 

Bedienungsanleitungen für Geräte in der Navi

Radar ( ~7Mb ), AIS ( ~2Mb ).

 

Sicherheitsausrütung für Dinghibesatzung

An Bord unserer Roald befindet sich seit Herbst 2007 neue Sicherheitsausrüstung für die Dinghibesatzung. Dabei handelt es sich um 3 Arbeits / Überlebensanzüge plus Rettungswesten. Die Ausrüstung soll zum Einsatz kommen wenn die Dinghibesatzung bei schlechtem Wetter eingesetzt werden muss um deren Risiko zu minimieren. In besonderen

Fällen kann auch der Rudergänger oder Ausguck damit ausgerüstet werden.

 

Anzüge und Westen sind im mittleren Niedergang gestaut, jeweils in einer Tasche. Die Anzüge haben eine SOLAS Zulassung nur in Kombination mit der Unterwäsche des Herstellers. Da wir noch nicht ausrüstungspflichtig sind verwenden wir die Anzüge über der normalen Arbeitskleidung. In den Armtaschen befinden sich Handschuhe, in der Beintasche eine Kopfhaube. 2 Anzüge haben Grösse L ( bis 182cm, Stiefel in 44 ), einer XL ( bis 194cm, Stiefel in 46). Dazu muss die SOLAS Rettungsweste getragen werden ( nicht die Arbeitsschutzwesten die wir schon länger haben ). Selbstredend sind alle Teile pfleglich zu behandeln und eventuelle Schäden dem Kapitän und Schiffsbeauftragten zu melden. Die Neopren Abschlüsse werden nicht gekürzt. Nach dem Einsatz sind alle Teile zu kontrollieren, zu reinigen, zu trocknen und am vorgesehenen Platz zu stauen.

 

Ersatzteile und Produktbeschreibung sind in der Steuermannskammer, rechter Schrank unten. Für die Anzüge gibt es dort eine Anleitung, Flicken sowie Wachs für den Reißverschluss. Für die Rettungswesten gibt es CO2-Ersatzpatronen und Salztabletten / Auslöser. Achtung, die SOLAS Weste fährt mit grösseren CO2-Patronen als die Arbeitsschutzwesten.

 

Die Beschreibung des Arbeits / Überlebensanzugs Ursuit 5020 II, die Rettungsweste ist eine Kadematic 15 SOLAS.

 

 

Notstart Feuerlösch- und Lenzsystem

Die Feuerlöschpumpe sollte im Notfall jeder starten können. Deshalb hier die Anleitung Notstart Feuerlösch- und Lenzpumpe. Weils anschaulicher ist jeweils ein Kurzfilm zum Notstart des grossen Generators ( ~3Mb ) und Notstart der blauen Feuerlöschpumpe ( ~8Mb ) sowie deren korrektes Abschalten.

 

Start der Hauptmaschine

Die Hauptmaschine sollte jeder Nautiker korrekt starten können. Deshalb hier die Anleitung zum Start der Hauptmaschine.

 

Kommando und Meldesprache

Hier ist beschrieben wie das fachchinesisch in der Kommunikation zwischen dem Steuermann oder Kapitän und dem Rudergänger, dem Ausguck und dem Maschinentelegraphbediener zu verstehen ist. Da besonders wichtig die für den Rudergänger auch noch mal tabellarisch.

 

Schleppen

Das Schleppen der Roald wurde auf dem letzten AB Törn mit der DGzRS geübt. Eigentlich ist es ganz einfach und sicher zu realisieren, seht selbst.

 

Traditionsschifferschein

Beim Erwerb der Nachweise für den Traditionsschifferschein ist in Absprache mit GSHW / DSV auf folgendes zu achten :

  • Nachweise darf der jeweilige Schiffer des Schiffs ausstellen auf dem man die Erfahrung gemacht hat, auch wenn der vielleicht selbst nicht über einen Traditionsschifferschein oder höher verfügt. Man muss aber darauf achten das die Mehrzahl der Nachweise von Schiffern mit Traditionsschifferschein ( oder höher ) stammen.

  • Bei Maschinisten ist das strenger : Der Ausbilder muss den T-Schein oder höher haben.

  • Man kann Nachweise auf Schiffen unter 25m erwerben. Diese müssen allerdings als Traditionsschiffe im Sinne der Richtlinie betrieben werden. Zudem sollte der grössere Teil der Nachweise auf Traditionsschiffen über 25m erworben werden.

  • Dasselbe gilt sinngemäss für aufliegende Schiffe ( Werftzeiten ) oder andere Kurse an Land.

  • Im Idealfall hat man für jeden Ausbilder seine Visitenkarte mit Befähigung. Dies ermöglicht der Prüfungskommission im Zweifelsfall Nachfragen zu stellen.

  • Der Schiffer kann Nachweise auch für eine gründliche theoretische Einweisung ausstellen, insb. bei Punkten die in der Praxis schwer zu erwerben sind ( z.B. Schleppen ). Das muss aber an Bord oder anderem geeignetem Rahmen passieren, also nicht abends in der Kneipe.

  • Es ist sinnvoll sich das Nachweisbuch zu kaufen ( soweit ich weiss direkt beim DSV erhältlich ). Dort oder auf den Zetteln muss jeder Nachweis einzeln mit Datum und Unterschrift abgehakt sein, keine grosszügigen Klammern und Zeiträume.

  • Wenn im Buch kein Platz mehr ist weil bestimmte Nachweise bereits erbracht wurden und man noch mehr macht die Nachweise am besten auf einem weiteren Blatt dokumentieren und später mit einreichen, natürlich wieder mit Datum und Unterschrift.

  • Weitere Nachweise wie Sicherheitstrainings, Feuerwehrlehrgang, Erste Hilfe oder seglerischer Lebenslauf sind nicht Pflicht, erleichtern dem Ausschuss die Arbeit aber ungemein.

Beim DHH Ruhrgebiet gibt es Vorträge und Praxistrainings für Traditionsschiffer. Ansprechpartner dort ist unser Mitglied Werner Illing.

 

Sicherheit im See- und Küstenbereich vom BSH

Die Broschüre "Sicherheit im See- und Küstenbereich", Sorgfaltsregeln für Wassersportler, enthält Informationen zu Sicherheitsregeln, Sicherheitsausrüstung, Verhalten auf den Seeschifffahrtsstraßen, Verhalten auf Hoher See, Schiffsführung und Sicherheitsdienste und -systeme.

Die Broschüre ist kostenlos und kann beim BSH unter presse@bsh.de bestellt werden. Für bis zu drei Exemplare übernehmen wir die Portokosten. Alle weiteren Hefte kann das BSH nur unfrei verschicken, d.h. der Empfänger muss die von der Post erhobenen Versandkosten für unfreie Sendungen in Höhe von 12 € (bis 31,5 kg) übernehmen. Die Broschüre steht auch zum kostenlosen Download (PDF-Datei) bereit.

Mein Kommentar : Wer beherrscht was hier drin steht verhält sich auf dem Wasser sicher und hat die Theorie für den SBF See schon zu 90% geschafft.

 

Ausbildung nach STCW95

Bei der STAG gibt es eine Liste von Anbietern bei denen man unter anderem eine Basic Safety Ausbildung nach STCW95 machen kann. Diese Ausbildung ist empfehlenswert weil weltweit gültig und vielleicht bald in der Traditionsschiffahrt Pflicht für einen Teil der Stammbesatzung, auch an Deck. Info unter www.sta-g.de - Termine – Seminare . Wer an einer dieser Ausbildungen teilnimmt schreibt bitte einen Bericht zur Veröffentlichung an dieser Stelle.

 

Seminar auf Berufsschiffen und anderes

Bei der Kreuzer-Abteilung des DSV unter Ausbildung gibt jede Menge Lehrgänge zu allen amtlichen Scheinen. Daneben werden aber auch Specials wie das Sicherheitstraining in Neustadt oder ein Nautik Seminar auf der Kronprins Harald angeboten.

 



Aktuelles:
20.11.18 17:25
Kalender 2019 und Chronik "25 Jahre in Fahrt"
Chronik: Brigg ROALD AMUNDSEN - 25 Jahre in Fahrt

… ab jetzt per Email bestellen im Schiffsbüro ...

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15.11.18 09:29
aktualisierter Törnplan 2018/2019

aktualisierter Törnplan mit Werftzeit in Emden und Daten bis 12.10.2019

 

Stand: 14.11.2018

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11.10.18 13:07
Feier-Tag: 25 Jahre in Fahrt

.. die Jubilarin strahlt im Sonnenschein, viele Besucher, Gäste und Freunde der Brigg ROALD AMUNDSEN gratulieren. DANKE!

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