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Tagesmeldungen des Törns 0381

Hier finden Sie alle vorhandenen Tagesmeldungen und Karten zum Törn 0381 vom 16.04.2012 bis 27.04.2012.

Im Törnplan wurde dieser Törn als "1. Klassenreise unter Segeln -- Ostsee Eckernfoerde(D)-DK-Neustadt i.H.(D)" geführt.


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23.04.2012   Ort:        KursplotTörn 0381
Position 
 Etmal
Kurs
Speed

 Wind
Druck Welle
Dünung

Bedeckung Temperatur
Wassertemp.

Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
TagesberichtTagesbericht 23.04.12

Nach dem Frühstück um 8:00 Uhr gab es für alle noch einmal die Möglichkeit, die Stadt Rostock zu besuchen. Das heißt: Landgang bis 12:00.

Als das Mittagessen beendet war, sollten die Segel ausgepackt werden. Diese Gelegenheit wurde genutzt, um ein Klassenfoto zu schießen.

Als die Zeiser gelöst waren, wurde das besprochene Manvöer gefahren. Die Leinen wurden der Reihe nach gelöst und der Motor auf Touren gebracht. Um das Schiff zu drehen, wurde der Außenklüver gesetzt und achtern mit einem Fender gepuffert. Um 16:00 Uhr haben wir Unterwarnow verlassen und wurden mit Kaffe, Kuchen und bester Sonne belohnt. Achtern zog ein Regengebiet vorbei. Im Laufe des restlichen Tages, wurden Halsen gefahren und gegen Abend gab es endlich den erhofften Wind.

Der Tag wurde mit einem malerischen Himmel, genug Wind zum weitersegeln und einem Seeziel der Marine, das Steuerbord an uns vorbei gezogen wurde, und ein seltenes Schauspiel darstellte, beendet.

Wieder sollte die Nacht durchsegelt werden.

(Bericht: Philipp-Niclas Jung)

 

 

22.04.2012   Ort:        KursplotTörn 0381
Position 
 Etmal
Kurs
Speed

 Wind
Druck Welle
Dünung

Bedeckung Temperatur
Wassertemp.

Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
TagesberichtTagesbericht vom 22.04.12

Kurz nach Beginn der 8-12-Wache beginnt nach einem wettermäßig sehr geruhsamen Tag plötzlich der Wind aufzufrischen und bei großer Segelfläche das Schiff mit sich schnell steigernder Schubkraft die 7-Knoten-Marke zu knacken. Für diesen Törn bisher einer der aufregendsten Momente, weil der Wetterumschwung so plötzlich kommt. Die stehende Wache wird sehr prompt durch einige Friends unterstützt. Wir bargen einige Segel und der Wind ließ kurz darauf wieder nach. Bei ca. 2 bft wurden in der Nacht im Dunkeln noch Segel gepackt eine schöne Erfahrung bei plötzlich wieder scheinenden, Millionen von Sternen über einem, oben auf der Bram im Fußpferd zu stehen und Segeltuch mit Zeisern zu umwickeln und mittels Webleinstegen zu fixieren.

Heute sind wir bei 2-3 Beaufort mehrere Halsen gefahren, wodurch die Abläufe erneut geübt und immer besser wurden. Gegen 15.30 Uhr fuhren wir bei Warnemünde Richtung Rostock ein. 7 Meilen später legten wir am Kai im Hafen von Rostock an, nachdem wir das Schiff in der engen Fahrrinne gedreht hatten. Nach dem Abendessen ist Landgang bis Mitternacht.

(Bericht: Ansgar)

 

 

21.04.2012   Ort:        KursplotTörn 0381
Position 
 Etmal
Kurs
Speed

 Wind
Druck Welle
Dünung

Bedeckung Temperatur
Wassertemp.

Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
TagesberichtTagesmeldung vom 20.-21.4.2012

Anmerkungen vom 0-4-Toppsi:

Wegen Windmangel wurde unser Landaufenthalt in Wismar gestern verlängert. Während unsere Trainees den Nachmittag dazu nutzen konnten, die Stadt zu entdecken und zu erobern, eroberte die durch einige Freiwillige verstärkte Stammcrew bis unter die Zähne bewaffnet mit Hüsing und Labsal das Rigg der Roald. Mit Hilfe des Bootsmann-Stuhls konnte einer der Schüler alle unsere Vorstagen mittels Labsals konservieren. Heute war dann wieder ablegen angesagt. Zunächst im All-Hands wurden noch alle Segel gesetzt, und dann später in den einzelnen Wachen so getrimmt, dass wir die herrschenden sehr leichten Winde optimal nutzen, und unter Vollzeug die Weiten der Ostsee genießen konnten. Während nach dem Mittagessen bis auf die stehende Wache (die sich fleißig und erfolgreich im Fein-Trimm und in der Tampenjagd übte) nahezu das gesamte Schiff in einen komatösen Dämmerzustand verfiel, tauchten um die Kaffeezeit wieder vermehrt Gesichter aus den Niedergängen auf, um im leider etwas kühlen Sonnenwetter den Dingen zu harren, die dort aus der Kombüse kommen sollten! Und sie kamen! Unser Smut hatte sich (wie schon so oft auf diesem Törn) mal wieder selbst übertroffen, und kredenzte uns leckersten Rhabarber- Streuselkuchen.

Nach Wachwechsel und kurzer Verschnaufspause, war dann sofort wieder Action angesagt: Dem Kapitän muss unsere MOB-Boje aus der Hand gefallen sein, denn es gab ein komplettes Mann-über Bord-Manöver, inklusive Aussetzten des Beibootes, um die Boje, die unerlaubter Weise die Roald während der Fahrt verlassen hatte, wieder einzufangen. Der Smut mit seinen hellseherischen Fähigkeiten hatte natürlich vorausgeahnt, dass anschließend nicht nur die Boje etwas durchgefroren sein würde, und reichte zum Abendessen feinsten Blumenkohl-Broccoli-Auflauf und auch heiße Suppe. Früher fuhren die Seeleute in einem Heuer-Verhältnis; auf der Roald fahren wir in einem Mast-Verhältnis Nun geht die Sonne langsam unter, und gezogen von fast 18 Segeln, fahren wir langsam in die Dämmerung hinein. Und schon wieder werfen große Ereignisse ihre Schatten voraus: Wir planen, heute mal nicht zu ankern, sondern die wunderschöne Nacht auf See zu genießen und durchzufahren. Und deshalb muss nun der 0-4- Toppsi leider schließen, und sich noch 3 Stunden in die Koje verholen, bevor um Mitternacht dann wieder die Wache beginnt. Herrliches Roald-Leben!!!

Thilo grüßt seine Familie, und natürlich alle, mit denen er schon mal Roald gesegelt ist.

 

 

19.04.2012   Ort:        KursplotTörn 0381
Position 
 Etmal
Kurs
Speed

 Wind
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Bedeckung Temperatur
Wassertemp.

Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
TagesberichtTagesberichte 16.-18.04.12

Borden der 11. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide am 16.04.12 gegen 11 Uhr am 16.04.12.

Das Gepäck wird an Bord gebracht, die Kammern zu- und die Wachen eingeteilt. Wir fahren im Dreiwachsystem mit einer 0-4er, einer 4-8er und einer 8-12er Wache.

Nach einer Einführung in die Sicherheitsregeln an Bord werden die Klettergurte ausgegeben. Diejenigen, die möchten, dürfen gruppenweise in die Rahen klettern. Nach dem Abendbrot um 18 Uhr beginnt die Hafenwache und es gibt Landgang bis 23 Uhr.

Der Tag beginnt am 17.04. um 7.30 Uhr mit dem Frühstück. Nach einigen Übungen an Bord und anschließendem Landgang bis zum Mittagessen um 12 Uhr folgt gegen 13 Uhr das All Hands zum Auslaufen, das um 15.15 Uhr unter Segel und mit Motorunterstützung geschieht.

Anschließend segeln wir bis ca. 17 Uhr, da jedoch der Wind dreht, folgt ein All Hands zum Bergen und Packen aller Segel und wir fahren unter Motor, bis wir gegen 19 Uhr nahe Kiel vor Anker gehen.

Am 18.04. geht es nach dem Frühstück mit einem All Hands um 8.30 los. Es werden insgesamt ca. 500m² Segelfläche gesetzt und der Anker mit zwei Kettenlängen per Hand gelichtet.

Auf Halbwindkurs geht es Richtung Fehmarn. Unterwegs feiern wir zur Kaffeezeit alle gemeinsam Tanjas Geburtstag mit einer dreistöckigen von drei Mitschülerinnen an Bord gebackenen Torte.

Ziemlich bald darauf ertönt das Alarmsignal und es folgt eine Sicherheitsübung mit „Feuer im Maschinenraum“, „gebrochenes Bein mit Herzproblemen unter Deck“ und „Helikopterruf“.

Es mussten im Anschluss an die Löschübung und parallel zur Ersten Hilfe wegen des Helikopters (Ankunft in ca. 15 Minuten) alle Segel eingeholt werden. Das Packen der Segel nach Beendigung der Übung dauerte bis zum Abendbrot. Am Abend gegen 21 Uhr gehen wir vor der Südküste Fehmarns vor Anker.

Die Stimmung ist sehr gut, was einer guten Mischung von allgemeiner Begeisterung und Einsatzbereitschaft, klarer und professioneller Führung der Prozesse durch die Stammcrew und den Kapitän, äußerst leckerem Essen und einfach viel Freude am Segeln in der Gemeinschaft zu danken ist.

Die für die Trainees neuen Abläufe der verschiedenen Manöver und Prozesse an Bord gelingen bereits viel besser, als am Anfang. Man lernt unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und viel und muss erstaunlich viele neue Eindrücke verarbeiten – und es macht ungeheuer viel Spaß!

(Bericht am 18.04.12, Ansgar Schmitz)

 

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