| Tagesberichte 16.-18.04.12
Borden der 11. Klasse der Rudolf-Steiner-Schule Nordheide am 16.04.12 gegen 11 Uhr am 16.04.12.
Das Gepäck wird an Bord gebracht, die Kammern zu- und die Wachen eingeteilt. Wir fahren im Dreiwachsystem mit einer 0-4er, einer 4-8er und einer 8-12er Wache.
Nach einer Einführung in die Sicherheitsregeln an Bord werden die Klettergurte ausgegeben. Diejenigen, die möchten, dürfen gruppenweise in die Rahen klettern. Nach dem Abendbrot um 18 Uhr beginnt die Hafenwache und es gibt Landgang bis 23 Uhr.
Der Tag beginnt am 17.04. um 7.30 Uhr mit dem Frühstück. Nach einigen Übungen an Bord und anschließendem Landgang bis zum Mittagessen um 12 Uhr folgt gegen 13 Uhr das All Hands zum Auslaufen, das um 15.15 Uhr unter Segel und mit Motorunterstützung geschieht. Anschließend segeln wir bis ca. 17 Uhr, da jedoch der Wind dreht, folgt ein All Hands zum Bergen und Packen aller Segel und wir fahren unter Motor, bis wir gegen 19 Uhr nahe Kiel vor Anker gehen.
Am 18.04. geht es nach dem Frühstück mit einem All Hands um 8.30 los. Es werden insgesamt ca. 500m² Segelfläche gesetzt und der Anker mit zwei Kettenlängen per Hand gelichtet.
Auf Halbwindkurs geht es Richtung Fehmarn. Unterwegs feiern wir zur Kaffeezeit alle gemeinsam Tanjas Geburtstag mit einer dreistöckigen von drei Mitschülerinnen an Bord gebackenen Torte.
Ziemlich bald darauf ertönt das Alarmsignal und es folgt eine Sicherheitsübung mit „Feuer im Maschinenraum“, „gebrochenes Bein mit Herzproblemen unter Deck“ und „Helikopterruf“.
Es mussten im Anschluss an die Löschübung und parallel zur Ersten Hilfe wegen des Helikopters (Ankunft in ca. 15 Minuten) alle Segel eingeholt werden. Das Packen der Segel nach Beendigung der Übung dauerte bis zum Abendbrot. Am Abend gegen 21 Uhr gehen wir vor der Südküste Fehmarns vor Anker.
Die Stimmung ist sehr gut, was einer guten Mischung von allgemeiner Begeisterung und Einsatzbereitschaft, klarer und professioneller Führung der Prozesse durch die Stammcrew und den Kapitän, äußerst leckerem Essen und einfach viel Freude am Segeln in der Gemeinschaft zu danken ist.
Die für die Trainees neuen Abläufe der verschiedenen Manöver und Prozesse an Bord gelingen bereits viel besser, als am Anfang. Man lernt unter diesen Bedingungen unglaublich schnell und viel und muss erstaunlich viele neue Eindrücke verarbeiten – und es macht ungeheuer viel Spaß!
(Bericht am 18.04.12, Ansgar Schmitz) |