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Tagesmeldungen des Törns 0313-1

Hier finden Sie alle vorhandenen Tagesmeldungen und Karten zum Törn 0313-1 vom 18.07.2010 bis 22.07.2010.

Im Törnplan wurde dieser Törn als "Lake Huron II -- Bay City to Sault St Marie" geführt.


Für diesen Törn ist eine Google Earth Overlay-Datei verfügbar. Zum Download Rechtsklick auf das Logo, dann 'speichern unter'. So funktioniert es.

Google Earth Overlay - per Rechtsklick downloaden, mit google earth öffnen

 

 

21.07.10   Ort:   Port of Sault St. Marie     KursplotTörn 0313-1
Position  46°29,7 N
084°19,6 W
 Etmal97 nm
Kurs
Speed

 Wind070
4 bft
Druck993 hpa Welle
Dünung

Bedeckung1/8 Temperatur
Wassertemp.
26 °C
21 °C
Segel-Std7 h  Masch-Std10 h
 
Kurzkommentar

Und vor uns Lake Superior ...

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
Tagesbericht

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“Vow – awesome”

were the words we heard most during our open-ship. Many of our visitors turned out to be 2nd or 3rd generation german immigrants, who greeted us all very friendly and often even in german! But

“Vow – awesome”

are also the words that cross our minds while sailing Roald across these Great Lakes and through lonely landscapes. No comparison with at home, where you can cross the sea hopping from boat to boat in these days.

But first things first:

After yesterdays storm the skys wouldn't really calm down , until midnight we had several heavy showers and misgivings about running into one of the thunderstorms aproaching from all directions - but they only brought us a nice breeze.

So it happened that in only 2 1/2 hours we gained 3 sm on our dutch "opponent" Europa (from 9sm to 6sm). All of us cheered the captain and some even began dreaming of catching up with Europa. Her crew, on the other hand, started to get (understandably) nervous and suggested to cancel the race - a succes d'estime for us!

Now we are in the waterway between Lake Huron and Lake Superior, where constant drills cut short our afternoon nap.

Meanwhile Steve, our pilot, who is as much in love with Roald as we are, has taken over the helm - he extended his job to only steer us out of Bay City an now will come along with us to Duluth. Later we will dock in Sault St. Marie and tomorrow we will be lifted to Lake Superior in the world's largest lock .

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Tagesmeldung auf Deutsch
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“Vow – awesome”

Das waren die Worte, die wir beim open-ship in Bay City von den Amerikanern und Besuchern am meisten hörten – ganz abgesehen davon, dass sich viele als Einwanderer in der 3. und noch älteren Generation bekannten und uns alle sehr freundlich teils auf deutsch ansprachen und freuten, dass wir als Deutsche den weiten Weg auf uns genommen haben (dazu später unten).

Das ist es eigentlich was wir jetzt alle voller Staunen von uns geben, wenn wir mit der Roald durch diese einsamen Landschaften voller Wasser und Wälder gleiten; kein Vergleich zum Ijsselmeer, wo wir bekanntlich um diese Zeit von Boot zu Boot springend von Stavoren nach Horn gelangen könnten.

Also nun im Einzelnen:

Nachdem wir den fürchterlich ausgefallenen Sturm vom Vorabend überlebt hatten, wollte sich der Himmel noch nicht so recht beruhigen; es gab bis Mitternacht den ein oder anderen Regenguss und immer wieder die Befürchtung, in eine der sich am Himmel ausbreitenden „Thunderstorms“ zu geraten, die uns auch von allen Seiten näher kamen, aber am Ende nur jeweils eine schöne Brise brachten.

So kam es, dass wir die Europa, unserem niederländischen Gegner innerhalb von 2 ½ Stunden von 9 sm Vorsprung auf unter 6 sm von hinten nähern konnten. Nicht nur der Kapitän begann zu jubeln; nein, wir alle jubelten unserem Käpt´n zu und stellten uns lebhaft vor, die „Europa“ schon bald einholen zu können. Auf der „Europa“ wurde man verständlicherweise nervös und schlug uns im weiteren Verlauf vor, die Regatta vorzeitig abzubrechen. So endete diese Regatta für uns mit einem guten Achtungserfolg.

Jetzt sind wir in den Wasserstraßen zwischen dem Lake Huron und dem Lake Superior, wo eine Übung die andere jagt und uns aus dem Mittagsschlaf unter dem blauen Himmel weckt.

Die Führung des Bootes hat derweil unser Lotse, Steve, übernommen, der die Roald ebenso liebt wie wir und uns fast gar nicht mehr an´s Ruder lässt. Seine eigentliche Aufgabe, uns aus Bay City heraus zu lotsen hat er sofort verlängert und wird uns bis Duluth begleiten.

Auch unsere amerikanischen Gäste passen sich wunderbar in unsere Crew ein und wir genießen an Bord trotz oder gerade wegen der geringen Mannschaftsstärke eine wunderschöne Reise.

Gleich werden wir in Sault St. Marie anlegen und freuen uns morgen – wie es sich für Amerika, das Land der Superlative – gehört, durch die größte Schleuse der Welt in den Lake Superior gehieft zu werden. Dies gilt – wie mir einige Mitreisende im Flugzeug nach Saginaw (Bay City) erläuterten als eine der größten Touristen-Attraktionen der nördlichen Hemisphäre.

Überhaupt sind die Amerikaner allesamt äußerst hilfsbereit und jederzeit zu einem kleinen Plausch bereit. So betrachtete ein „Bay Citier“, der ebenfalls im Flugzeug mit uns flog, es als größte Ehre, uns vom Flughafen mit seinem Pick-Up kurz an der Roald vorbeizubringen.

Während der Open-Ships hatten wir am Capstan eine Karte der Reise durch die großen Seen angebracht und oben drauf einen Schwimmball als Globus mit der restlichen Reiseroute angebracht. Viele unserer Gäste kamen aus dem Staunen über den Reiseverlauf nicht heraus. Neben den Problemen die der Käpt´n dazu hinsichtlich der Navigation mit dem spitzen Zirkel erläuterte, konnten wir die organisatorischen Glanzleistungen unserer Vereinsleitung, die vor diesem Weg lag, herausstreichen . An dieser Stelle einen herzlichen Dank und allen, die noch nicht hier sind ein letztes „ awesome“.

Now it´s coffe-time; Ralf Bittner, Grüße auch von Moritz und Dagmar

Greetings

Liebe Grüße mal von mir an die Daheimgebliebenen. Nun bin ich schon 2,5 Wochen an Bord und soooo viele Wochen folgen noch bis ich wieder bei Euch bin, vor allem in Deinen Armen, Carsten. Kuss, Katrin

 

 

20.07.10   Ort:        KursplotTörn 0313-1
Position  45°29,0 N
083°32,5 W
 Etmal77 nm
Kurs
Speed
330 Grad
3,3 kn
 WindS
3 bft
Druck993 hpa Welle
Dünung

Bedeckung7/8 Temperatur
Wassertemp.
20 °C
19 °C
Segel-Std24 h  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Sailing on Lake Huron to Sault St Marie

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 101101101110111110, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank.

 
Tagesbericht

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Daily Log in English
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Coming on the Roald Amundsen I didn’t really know anyone, and I had also never sailed on a brig rigged ship before. On top of this, I had just become very close with the crew of the S/V Denis Sullivan and was very sad to say goodbye to them even though I will be seeing them very soon in Duluth, MN.

That being said, I am very lucky to be sailing with such an amazing crew who have been so open, honest and welcoming for my first two days aboard. Sailing aboard a brig is very different from working on what some refer to as “The Briglettes”, the three brigantine sister ships from Canada which I sailed on for my teenagehood. Speaking of the “Briglettes”, today as the crew was in the middle of a fire drill STV Pathfinder came up on our port quarter with ominous music playing in a manouveur I am all too familiar with.

As they approached our beam, the music changed into hard rock and the water balloons started flying onto the deck. I guess they were just trying to cool down the deck from the imaginary fire below, what seamanship! Anyways, these first two days aboard the Roald Amundsen have been really awesome and I am excited to see how the next 8 days will go. Also, I am excited to beat Europa as my other intern and friends are sailing with her as we speak.

Fair Winds!! Libby Drew.

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Tagesmeldung auf Deutsch
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Dieser Tag begann für uns (0-4 Wache) früh und sternenlos. Nachdem wir uns den Weg zur Brücke ertastet hatten, konnten wir am Radar erkennen, das unser Lieblingsgegner, die Europa, näher als wir am Land entlang fuhr, und so Strecke zum Ziel einsparen konnte.

Aber was die können, können wir dich auch! Also die Ansage unseres Steuermanns Michael: Kursänderung ohne Geschwindigkeitsverlust! Nachdem uns das durch kreatives Brassen und „auffedern“ des Topps (engl. „Fether up“ = auffächern) gelungen war, zogen wir uns für den Rest der Wache auf die Brücke zurück für eine Vorstellungsrunde plus wettermäßiger Innenschau.

Nach der vormittäglichen Nachtruhe dann wunderbares Wetter. Endlich ging das innere Wetter mit dem äußeren konform. Nur der Wind wollte sich nicht der Inneren Ruhe anpassen und wechselte seine Richtung im Zehnminutentakt. Da wird einem während der Wache vor lauter brassen wenigstens nicht langweilig.

Außerdem war heute der Tag der ausführlichen Sicherheitseinweisung. Plus anschließendem Übungsnotfall „Feuer in Kammer 9“. Und ausgerechnet während dieser Übung nutzt die kanadische „Pathfinder“ unseren wehrlosen Zustand zu einem hinterhältigen Überfall mit Wasserbombenbeschuss. Gut, im Ernstfall hätte das durchaus zum Löschen des Brandes beitragen können.

Direkt an diese Übung schloss sich nahtlos ein „All Hands“ an, denn eine dunkle Wolkenfront näherte sich bedrohlich. Also schnell in die Toppen und die Obersegel geborgen. Das gelang uns auch rechtzeitig, ehe die ersten Regentropfen fielen. Erwartete Sturmböen blieben jedoch aus. Und so musste die inzwischen aufgezogene 2. Wache an Deck bei Regen ausharren, während wir anderen uns in der Messe den wohlverdienten Kaffee plus Eis schmecken ließen. Mal sehen was der Abend noch so bringt...

Grüsse vom Lake Huron von der Wache 1

@Daniel: Grüße an die Lieben zuhause, speziell an Alma, die wohl noch eine Weile braucht um das hier lesen zu können Gruß von Anker, Steuerbord und Backbord an den Elly-Heuss-Knapp Ring

 

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