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06.09.10 :: english website :: druckfreundliches Layout
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Tagesmeldung Nummer 1745

21.07.10   Ort:   Port of Sault St. Marie     KursplotTörn 0313-1
Position  46°29,7 N
084°19,6 W
 Etmal97 nm
Kurs
Speed

 Wind070
4 bft
Druck993 hpa Welle
Dünung

Bedeckung1/8 Temperatur
Wassertemp.
26 °C
21 °C
Segel-Std7 h  Masch-Std10 h
 
Kurzkommentar

Und vor uns Lake Superior ...

Gesetzte Segel

Var. Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Dies ist ein Bug, Aleks ein Anfaenger und ueberhaupt...

 
Ausführlicher Tagesbericht

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“Vow – awesome”

were the words we heard most during our open-ship. Many of our visitors turned out to be 2nd or 3rd generation german immigrants, who greeted us all very friendly and often even in german! But

“Vow – awesome”

are also the words that cross our minds while sailing Roald across these Great Lakes and through lonely landscapes. No comparison with at home, where you can cross the sea hopping from boat to boat in these days.

But first things first:

After yesterdays storm the skys wouldn't really calm down , until midnight we had several heavy showers and misgivings about running into one of the thunderstorms aproaching from all directions - but they only brought us a nice breeze.

So it happened that in only 2 1/2 hours we gained 3 sm on our dutch "opponent" Europa (from 9sm to 6sm). All of us cheered the captain and some even began dreaming of catching up with Europa. Her crew, on the other hand, started to get (understandably) nervous and suggested to cancel the race - a succes d'estime for us!

Now we are in the waterway between Lake Huron and Lake Superior, where constant drills cut short our afternoon nap.

Meanwhile Steve, our pilot, who is as much in love with Roald as we are, has taken over the helm - he extended his job to only steer us out of Bay City an now will come along with us to Duluth. Later we will dock in Sault St. Marie and tomorrow we will be lifted to Lake Superior in the world's largest lock .

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Tagesmeldung auf Deutsch
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“Vow – awesome”

Das waren die Worte, die wir beim open-ship in Bay City von den Amerikanern und Besuchern am meisten hörten – ganz abgesehen davon, dass sich viele als Einwanderer in der 3. und noch älteren Generation bekannten und uns alle sehr freundlich teils auf deutsch ansprachen und freuten, dass wir als Deutsche den weiten Weg auf uns genommen haben (dazu später unten).

Das ist es eigentlich was wir jetzt alle voller Staunen von uns geben, wenn wir mit der Roald durch diese einsamen Landschaften voller Wasser und Wälder gleiten; kein Vergleich zum Ijsselmeer, wo wir bekanntlich um diese Zeit von Boot zu Boot springend von Stavoren nach Horn gelangen könnten.

Also nun im Einzelnen:

Nachdem wir den fürchterlich ausgefallenen Sturm vom Vorabend überlebt hatten, wollte sich der Himmel noch nicht so recht beruhigen; es gab bis Mitternacht den ein oder anderen Regenguss und immer wieder die Befürchtung, in eine der sich am Himmel ausbreitenden „Thunderstorms“ zu geraten, die uns auch von allen Seiten näher kamen, aber am Ende nur jeweils eine schöne Brise brachten.

So kam es, dass wir die Europa, unserem niederländischen Gegner innerhalb von 2 ½ Stunden von 9 sm Vorsprung auf unter 6 sm von hinten nähern konnten. Nicht nur der Kapitän begann zu jubeln; nein, wir alle jubelten unserem Käpt´n zu und stellten uns lebhaft vor, die „Europa“ schon bald einholen zu können. Auf der „Europa“ wurde man verständlicherweise nervös und schlug uns im weiteren Verlauf vor, die Regatta vorzeitig abzubrechen. So endete diese Regatta für uns mit einem guten Achtungserfolg.

Jetzt sind wir in den Wasserstraßen zwischen dem Lake Huron und dem Lake Superior, wo eine Übung die andere jagt und uns aus dem Mittagsschlaf unter dem blauen Himmel weckt.

Die Führung des Bootes hat derweil unser Lotse, Steve, übernommen, der die Roald ebenso liebt wie wir und uns fast gar nicht mehr an´s Ruder lässt. Seine eigentliche Aufgabe, uns aus Bay City heraus zu lotsen hat er sofort verlängert und wird uns bis Duluth begleiten.

Auch unsere amerikanischen Gäste passen sich wunderbar in unsere Crew ein und wir genießen an Bord trotz oder gerade wegen der geringen Mannschaftsstärke eine wunderschöne Reise.

Gleich werden wir in Sault St. Marie anlegen und freuen uns morgen – wie es sich für Amerika, das Land der Superlative – gehört, durch die größte Schleuse der Welt in den Lake Superior gehieft zu werden. Dies gilt – wie mir einige Mitreisende im Flugzeug nach Saginaw (Bay City) erläuterten als eine der größten Touristen-Attraktionen der nördlichen Hemisphäre.

Überhaupt sind die Amerikaner allesamt äußerst hilfsbereit und jederzeit zu einem kleinen Plausch bereit. So betrachtete ein „Bay Citier“, der ebenfalls im Flugzeug mit uns flog, es als größte Ehre, uns vom Flughafen mit seinem Pick-Up kurz an der Roald vorbeizubringen.

Während der Open-Ships hatten wir am Capstan eine Karte der Reise durch die großen Seen angebracht und oben drauf einen Schwimmball als Globus mit der restlichen Reiseroute angebracht. Viele unserer Gäste kamen aus dem Staunen über den Reiseverlauf nicht heraus. Neben den Problemen die der Käpt´n dazu hinsichtlich der Navigation mit dem spitzen Zirkel erläuterte, konnten wir die organisatorischen Glanzleistungen unserer Vereinsleitung, die vor diesem Weg lag, herausstreichen . An dieser Stelle einen herzlichen Dank und allen, die noch nicht hier sind ein letztes „ awesome“.

Now it´s coffe-time; Ralf Bittner, Grüße auch von Moritz und Dagmar

Greetings

Liebe Grüße mal von mir an die Daheimgebliebenen. Nun bin ich schon 2,5 Wochen an Bord und soooo viele Wochen folgen noch bis ich wieder bei Euch bin, vor allem in Deinen Armen, Carsten. Kuss, Katrin

 
 




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