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Daily Log in English
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I my sound cliche for saying this, but, ahoy there! The first few days on the Roald Amundsen have been quite interesting to say the least. Nothing makes one learn faster than simply being immersed in an enviroment and being forced to sink or swim, for lack of a better word.
In the last few days that I’ve been on this Ship, I’ve learned more nautical terms than I could possibly imagine, and I think I can handle ropes and lines better now that some calluses have developed again on my hands. Everybody on the crew is very friendly and understanding of the lanugage barrier that I face, and that understanding helps when I get confused as all the commands are in German. I enjoy the more relaxed atmoshphere the ship has as well, especially on our off time, having heard stories from the other crews at least. Well, my watch calls, duty to perform and whatnot, next stop, Bay City! -Spence+
Greetings
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Tagesmeldung auf Deutsch
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Heute: Mein schönstes Ferienerlebnis
Wir wachen auf zu leichtem Ruckeln und Schaukeln: unsere Frühaufsteher haben die Ankerkette gelichtet und bringen uns raus aus Detroit. Der Kulissenwechsel, als ich kurz vor acht auf Deck auftauche, ist beeindruckend: statt GM-Hochhäusern und Kasinos der Grenzfluss zwischen USA und Kanada, Idylle pur: kleine Ferienhäuser, Schilfgras und Ferienbötchen, die uns freundlich grüßen.
Wir fahren den ganzen Tag ohne Segel stromauf, was uns Zeit und Diesel kostet. Trotzdem bleibt Zeit für eine Menge Spaß, sowohl auf der allgemeinen, als auch der kürzlich eingeführten persönlichen Wettervorhersage gibt die Sonne alles, was sie hat. Dazu blauer Himmel und ab und zu eine kleine Wattewolke, was will das Traineeherz eigentlich mehr? Als dann gegen späten Nachmittag aus Vorratskisten, einem langen Seil und einer dicken Plane ein Planschpool an Deck für neun shanty-singende Crewmitglieder entsteht, ist selbst der einzige Wermutstropfen des Tages vergessen: Bei der Feuerschutzübung ein paar Stunden vorher war ausgerechnet meine Kammer in „Brand“ geraten und meinen Mitbewohner Ralph hätte es fast erwischt. Gut zu wissen, dass wir ein eingespieltes Team sind, und ihn mit vereinten Kräften aus dem Schiffskörper „retten“ konnten. Er dankte es mit alkoholfreien Cocktails mit Nektarinenschnitz im Planschpool. Wir passieren dann noch eine letzte Brücke, und dann erstreckt sich endlich wieder weites, offenes Gewässer vor uns: Lake Huron, here we come!
Catrin
Der Kielpilot grüßt BoB ;-))
P.S.: Morgen (15. Juli) laufen wir in Bay City, Michigan ein. Wundert euch also bitte nicht, wenn die Flut der Tagesmeldungen dann wieder kurzzeitig unterbrochen wird. |