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Aktuelle Tagesmeldungen von der Roald

Alle aufgezeichneten Törns verfügen mindestens über eine Karte mit der gesamten Wegstrecke des Törn. In der Regel gibt es dazu - gerade wenn es im gleichen Seegebiet viele Positionen gibt - Detailkarten.

 

Bitte beachten Sie, daß sich die Detailkarten von Tag zu Tag unterscheiden können.

Die jeweils passende Detailkarte gibt es immer in der Titelzeile des jeweiligen Tagesberichtes unter Detailplot.

Der Link GE-Overlay ist ein Google-Earth-Overlay zum Download. Was man damit anfangen kann

 

Die gesammelten Plotts der aufgezeichneten Törns finden sich hier.

 

Zur Zeit werden auf dieser Seite die letzten 5 Tagesmeldungen angezeigt.

 

HINWEIS: Im Moment funktioniert die Gernerierung der Trackdaten nicht. Deshalb führen die beiden Links ins leere. Wir arbeiten daran.

 

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2015-01-28   Ort:   vor Anker, Los Gigantos NWlich Teneriffa     Kursplot     GE-OverlayTörn 0493 B
Position  28°15,11 N
016°50,6 W
 Etmal
Kurs
Speed

 WindNE
2 bft
Druck1027 hpa Welle
Dünung

Bedeckung1/8 Temperatur
Wassertemp.
21 °C
19 °C
Segel-Std20 h  Masch-Std4 h
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var.  Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Eventuell ist die Kombination schwachsinnig.

 
TagesberichtWann beginnt eigentlich eine Tagesmeldung? Vielleicht dann, wenn der Tag auf See beginnt? So einen schönen klaren Zeitpunkt wie Aufstehen, Ablegen oder Anker lichten gibt's ja nicht. Sagen wir mal, er beginnt bei Null Uhr, das ist ja auch nicht ganz weit hergeholt. Jedenfalls begann er mit Arbeit und Aufbruchstimmung. Das war gut. Denn die letzten Stunden des letzten Tages waren nicht für alle Crewmitglieder uneingeschränkt phantastisch. Wir waren auf Westkurs und hatten die Wellen hübsch quer einlaufend. Sie verliehen der Roald etwas Tänzerisches, Schaukelndes. Von außen sah es vielleicht sogar gut aus, von innen nicht so ganz. Die alten Hasen sagten nicht viel dazu. Ist halt so. Die neuen Hasen sagten noch weniger. Manche sagten gar nichts mehr, sondern zogen sich stumm zurück und hofften auf Besserung. Ich gehörte auch dazu.
Ja, und die Besserung kam. Genau Null Uhr - weswegen das auch so ein schöner Punkt für den Einstieg ist. Den Wachwechsel um Mitternacht nutzten wir, um auch mit der leicht dezimierten Mannschaft eine Halse zu fahren und von West- auf Südwestkurs zu gehen. Damit hatten wir die Wellen achterlich einlaufen, das fühlte sich für Leib und Magen gleich viel besser an. Und wir hatten das Tagesziel gefühlt schon vor unseren Augen - unseren Ankerplatz vor Puerto de los Gigantes, ein malerischer und ein bisschen zerrissener Platz an der Westküste Teneriffas. Die Roald liegt am Fuß von schlappen 800 Meter hohen Felsen im blauen Wasser. Wendet man den Blick nur ganz leicht nach rechts , blickt man auf eine künstlich in und an Fels gegossene Bettenburg. Ein Ort wahrscheinlich ohne Tradition, ohne Einwohner und ohne Liebe. Hm, sehr dick aufgetragen. Nein, so schlimm ist es nicht. Ich kenne ihn ja gar nicht und urteile aus der Ferne. Keine schöne Tugend.
Bevor wir dort den Anker fallen ließen, nutzten unsere Steuerleute einen kleinen Zeitvorsprung für mehrere Boje-über-Bord-Übungen. Alle Bojen wurden gerettet. Das Ankermanöver selbst gestaltete sich noch ungewollt spannend, weil der Anker trotz seiner knappen Tonne auf den Rippen nicht einfach so fallen wollte. Ein Stück ja. Aber nicht ganz. Angst vorm kalten Wasser kann's nicht gewesen sein. Denn das hat hier auch im Januar phantastische 19 Grad. Irgendwas mit der Kette? So ganz genau kann ich's nicht beschreiben. So weit bin ich noch nicht. Bootsmann Karlo, Maschinist Andreas und Toppsgast Andreas redeten kurz mit der Winsch - ruhig, aber bestimmt - und sie wurden sich einig. Der Anker fiel und wir sprangen hinterher. 19 Grad, blaues Wasser und strahlender Sonnenschein sind einfach zu schlagkräftige Argumente. Die Mutigeren sprangen sogar vom Klüverbaum. Das traut sich kein Anker.
Wie sich das auf einem Schiff gehört, auf dem Spaß und Ernst immer dicht beieinander liegen können, sind wir aber nicht im Müßiggang versunken, sondern fanden uns nach dem Mittag zu einer Feuerschutzübung mit allem Drum und Dran zusammen. Auch Nick wurde gerettet. Aus Kabine Fünf. Was hatte er da zu suchen?
Jetzt lassen wir den Tag ausklingen. Jeder, wie er mag. Die meisten in der Sonne. Nur die Backschaft hat zu tun. Gleich gibt's Abendessen...

Axel aus Halle und frisch gebackener Dinghi-Fahrer
Birgitt kommt und sagt: "Also, äh, wie wollte ich das noch formulieren? Ein spezieller Gruß zum heutigen besonderen Tag auf die andere Seite der Alpen, von Birgitt!
Uwe grüßt die Landratten aus Solingen, Burscheidt und Wiehl.
"Grüße an A-Quadrat" - die wissen dann schon...
Liebe Grüßt von Friedrich an Ali, Inge, Bianca, Olaf, Nina, Ingo, Felix, Bine und natürlich ii
 
 
2015-01-26   Ort:   NElich Teneriffa     Kursplot     GE-OverlayTörn 0493 B
Position  28°30,7 N
016°06,9 W
 Etmal
Kurs
Speed
40 Grad
6 kn
 WindNE
5 bft
Druck1030 hpa Welle
Dünung

Bedeckung4/8 Temperatur
Wassertemp.
20 °C
19 °C
Segel-Std  Masch-Std2 h
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var.  Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Eventuell ist die Kombination schwachsinnig.

 
Tagesbericht Dienstag im Hafen von Santa Cruz: bei nahezu Windstille wurde am Vormittag die Roald Amundsen, noch sicher an der Mole vertäut lag, seeklar gemacht und vor allem das Rigg für die Segelmanöver vorbereitet. Die Crew enterte unter Anweisung der Decksoffiziere - auch Toppsgasten genannt - auf, um die an den Rahen verpackten Segel soweit auszupacken, dass sie im Fahrbetrieb von Deck aus gesetzt werden konnten.
Da wir ja noch sicher und ruhig an de Mole lagen, durften - denn niemand muss etwas - auch die Unerfahrenen bzw. neuen Traditions-Seebeine mit persönlicher Begleitung in die Wanten hochklettern. In meinem Fall war es unsere liebe Laura, eine junge, aber schon sehr erfahrene Toppsgastin. Von der Saling, immerhin ca. 10 m über Deck, ging es auf eine Rahe hinaus, um das Gefühl der Seeleute zu erahnen, wie sie bäuchlings die sperrigen Segeltücher wieder an die Rahe banden.
Eine Mannschaft blieb an Land, um die Leinen loszumachen. Der Diesel wurde gestartet und mit der Morgendünung begann das Ablegen, also unser Törn nach La Palma und mein erster Törn auf einem Traditionsschiff. Auch die Landcrew wurde nicht vergessen und mit einem gut motorisierten Beiboot wieder zurück an Bord gebracht. Nach dem Passieren der Hafenmole drehten wir unsere Roald auf NO-Kurs und motorten Richtung Kap Anaga, da uns die Winde nicht günstig standen. Mit der Kursänderung am Kap konnten die Segel gesetzt werden - und wir waren ein Rahsegler, vom Wind getrieben, der seine vergänglichen Spuren im Salzwasser des Atlantiks hinterließ. Der Bordrhythmus mit Wachwechsel und Manövern begann. Das Rollen des Schiffes führte bei manchen dazu, dass sie etwas wortkarger wurden und auch die gute Küche musste auf weniger Personen aufgeteilt werden.
Mit aufkommender Dunkelheit richtete die "stehende" Wache, also die aktive, das Segelkleid für die Nacht her. Die oberen Rahsegel und das Briggsegel wurden geborgen, um bei der erwarteten Windauffrischung nicht unnötig in der Dunkelheit im Rigg arbeiten zu müssen. Der Wind frischte wie prognostiziert auf und die Nachtwache hatte alle Hände voll zu tun, um unsere schöne Brigg durch die Nacht zwischen den Inseln zu schippern. Mit dem Morgengrauen schlief der Wind wieder ein und wir fuhren gemütlich, aber mit wieder stärkerem Rollen zu unserer Ankerbucht.

Walter, Wolfgang und Bimbo (Bruno), die Österreicher an Bord



Laura und Kira vermissen Anton und Lilly und L grüßt die Ellis
Johannes grüßt seine Bini
Leo drückt ganz doll seinen Engel
Mama schickt ganz liebe Grüße in die Mühlenstraße
 
 
2015-01-25   Ort:   Vor dem Hafen von Santa Cruz de Tenerife     Kursplot     GE-OverlayTörn 0493 A
Position  28°27,9 N
016°14,8 W
 Etmal
Kurs
Speed
20 Grad
5 kn
 WindNE
5 bft
Druck1026 hpa Welle
Dünung

Bedeckung3/8 Temperatur
Wassertemp.
19 °C
19 °C
Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var.  Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Eventuell ist die Kombination schwachsinnig.

 
TagesberichtDie Roald fuhr in der Nacht um die Südspitze von Teneriffa herum und an der Ostküste entlang Richtung Santa Cruz. Der Teide machte sich bemerkbar, indem er uns im Windschatten fahren ließ. Folgedessen mussten wir die Segel beifangen und mit Emmas Hilfe weiterfahren. Im Laufe des Vormittags verzogen sich die Wolken und die Sonne beleuchtete zuerst den Gipfel des Teide und legte ihn in wunderschönes Licht. Nach und nach wurde die näherkommende Küste sichtbar.

Kurz nach dem Mittagessen begannen die Vorbereitungen für das Einlaufmanöver im Hafen von Santa Cruz. Das Dinghi brachte das Leinenkommando an Land, das Schiff wurde mit ihrer Hilfe an seinen Liegeplatz festgemachtt. Anschließend folgte Segel hafenfein packen, Reinschiff usw.

Für 7 Mitglieder der Crew war damit der Törn beendet. Beim Abendessen gab es zu Egons Geburtstag ein Anlegerbier und die Seemeilenbestätigungen von Kapitän Friedrich. Ein ebenso kurzer wie knackiger Törn mit allen Wettern war zu Ende. Abends waren in den Kneipen rund um den Hafen hier und da Roaldies noch bei einem kühlen Getränk anzutreffen.

Egon grüßt Birgi

Claudia grüßt Tjark, Daniel und Rainer
 
 
2015-01-22   Ort:   in Santa Cruz de la Palma     Kursplot     GE-OverlayTörn 0492B
Position  28°40,4 N
017°45,8 W
 Etmal
Kurs
Speed

 WindNNE
4 bft
Druck1026 hpa Welle
Dünung

Bedeckung6/8 Temperatur
Wassertemp.
18 °C
19 °C
Segel-Std  Masch-Std
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var.  Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Eventuell ist die Kombination schwachsinnig.

 
TagesberichtRoaldies auf großer Fahrt (Wir können auch anders)

Heute verließen wir fast alle um zehn Uhr morgens das Schiff, um zu einer Inselrundfahrt auf La Palma aufzubrechen.
Der graue Himmel und die Anstrengungen der letzen Nächte waren bei dem Ausblick auf die schöne Insel vergessen.
Im Reisebus ging es los auf die sonnige Südseite. Unserer Agentin und Reiseleiterin Conni klärte uns bestens über geografische und klimatische Besonderheiten der Insel auf.
Vergessen waren Geitaue und Gordinge, Halsen und Wellen, Brassen und Knoten.
Der Auslick vom Vulkan war einfach gigantisch.
Hier und da sah man aus der Ferne unsere Roald. So manch einer dachte, das emsige Treiben der an Bord gebliebenen sehen zu können. Segel wurden genäht, Farbarbeiten gemacht und das Schiff auch sonst in Stand gehalten.

Zur Mittagszeit pausierten wir an der Küste bei strahlendem Sonnenschein.
In Grüppchen mit neuer, alter und weiterfahrender Crew wurde diese Chance genutzt, sich schon einmal kennen zu lernen und sich auf den neuen Törn einzustellen.
So wurde der An- und Abreisetag in ein ganz neues Licht gerückt.
Man sah neue Gesichter und solche, die sich vor dem Abschied am liebsten drücken wollten - eine Achterbahnfahrt der (Roald)-Gefühle.

Zurück an Bord wurden begeistert die Erlebnisse ausgetauscht, während man schon wieder voll in den Bordalltag eingebunden war. Milch und Mehl wollten verstaut werden. Doch mit jeder Mehlpackung, die weitergegeben wurde, wurde auch ein Stück Erinnerung oder Erwartung an den nächsten gereicht. Es ist eben ein Kommen und Gehen und wir alle gehören dazu.
Gute Heimreise allen, die gehen und einen schönen Törn den anderen.

L für Wache 2

Grüße gehen heute an Andreas in weit weg und an das Beuteltier.
Herzliche Grüße sendet Alexandra an ihr LWF-Team.
Ganz liebe Grüße von Mama in die Mühlenstraße
 
 
2015-01-21   Ort:   in Santa Cruz de la Palma     Kursplot     GE-OverlayTörn 0492B
Position  28°40,4 N
017°45,8 W
 Etmal
Kurs
Speed

 WindNNE
8 bft
Druck1022 hpa Welle
Dünung

Bedeckung4/8 Temperatur
Wassertemp.
19 °C
19 °C
Segel-Std16 h  Masch-Std8 h
 
Kurzkommentar

Gesetzte Segel

Var.  Segel hat den Wert 000000000000000000, scheinbar gibt es dieses Segelschema bisher noch nicht in der Datenbank. Eventuell ist die Kombination schwachsinnig.

 
TagesberichtMit einem gelungenen Ablegemanöver machen wir uns auf den Weg nach La Palma. Der Wind weht zwar kräftig, aber leider aus der falschen Richtung. Wir müssen die ganze Nacht aufkreuzen und immer wieder halsen. Bei Nacht, hohem Wellengang und Böen mit 9 Windstärken tasten sich die Trainees auf der Suche nach den richtigen Tampen übers Deck. Der Schlaf kommt in dieser Nacht zu kurz, alle werden in ihren Kojen durchgeschüttelt (nicht gerührt).

Am morgen nehmen wir schließlich den Motor zur Hilfe, um die letzten Meilen zum Hafen von Santa Cruz de la Palma zu dampfen. Das Anlegemanöver gelingt vorbildlich, vorbei an neugierigen Aida-Passagieren, die sich kurz darauf über eine unruhige Nacht auf hoher See „beklagen“.

Jetzt stürzen wir uns auf Ottos vorzügliches Essen, es gibt diverse Vorspeisen, Spargelcremesuppe, Steak mit Ofenkartoffeln und Orangencreme.

Kevin grüsst die „besorgte“ Family und alle Lorettas.
Fridtjof grüsst seine Frau.
Laura freut sich schon!
 
 




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