Aktuelle Tagesmeldungen von der Roald Alle aufgezeichneten Törns verfügen mindestens über eine Karte mit der gesamten Wegstrecke des Törn. In der Regel gibt es dazu - gerade wenn es im gleichen Seegebiet viele Positionen gibt - Detailkarten.
Bitte beachten Sie, daß sich die Detailkarten von Tag zu Tag unterscheiden können.
Die jeweils passende Detailkarte gibt es immer in der Titelzeile des jeweiligen Tagesberichtes unter Detailplot.
Der Link GE-Overlay ist ein Google-Earth-Overlay zum Download. Was man damit anfangen kann
Die gesammelten Plotts der aufgezeichneten Törns finden sich hier.
Zur Zeit werden auf dieser Seite die letzten 5 Tagesmeldungen angezeigt. 
| 2013-05-15 Ort: Kursplot GE-Overlay | Törn 0423 | | Position | 54.4 10 | | Etmal | | Kurs Speed |
| | Wind | NW 10 bft | | Druck | | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 8/8 | | Temperatur Wassertemp. | 11 °C 10 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Ein wunderbarer meist sonniger Tag auf der Roald geht mit unserer heiteren Ankerwache zu Ende, wir sind sogar überbesetzt – so gut ist hier die Arbeitsmoral!! Das Auslaufen aus Sonderborg verlief ganz reibungslos und das Wetter wurde immer schöner. Endlich mal eine etwas steifere Brise und strahlender Sonnenschein gerade als wir unsere Manöver gefahren sind. Vollzeug gesetzt, uns an vielen Wenden probiert (oft erfolgreich) und schließlich vor Anker gegangen. Alle sind ein bisschen traurig, dass es morgen schon zu Ende geht, aber immerhin ist noch ein Geburtstagkind zu überraschen. |
| | | | | 2013-05-14 Ort: Kursplot GE-Overlay | Törn 0423 | | Position | 54.54 9.49 | | Etmal | | Kurs Speed |
| | Wind | S 16 bft | | Druck | | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 8/8 | | Temperatur Wassertemp. | 13 °C 12 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Heute ist Dienstag – der dritte Tag an Bord der Roald Amundsen… Der Tag beginnt für die Wache 2 in aller Frühe um 03.30 Uhr. Linda weckt uns sanft und einige von uns nutzen dies und drehen sich einfach noch mal um. Allerdings ist auch spätestens um 03.42 Uhr bei diesen Langschläfern die Nacht vorbei, denn fünf Minuten vor 4 Uhr steht der Wachwechsel an. Es heißt: 9° C, leichter Regen und etwas Wind – also erscheinen wir warm eingepackt an Bord und sind gespannt, was der frühe Morgen so bringt; Zeit für einen heißen Kaffee bleibt noch (den hatte die Nachtwache für uns gekocht). Als die Nachtwache sich in ihre Kojen gekuschelt hat, ist für uns ziemlich schnell klar, dass die Obermars ausgepackt werden muss. Also machen wir uns klar, um ins Rigg zu gehen. Oben angelangt, beginnt ein heftiger und dazu noch sehr kalter Regen, der auch von einem frischen Wind begleitet wird. Petrus ist uns leider nicht hold: dreimal werden wir in dieser 4/8-Wache vom Regen herausgefordert. Während des „Wettermachens“ drehen wir den Luftfeuchtigkeitsmesser, um die Sonne herbeizuwirbeln. Alja hat es schließlich geschafft…mit dem Frühstück kommt unsere Ablösung und wir können uns aufwärmen, duschen, ausruhen und schlafen…. Und dann verschwindet der Regen und die Sonne zeigt sich. Bei bestem Segelwetter halten wir westlichen Kurs auf das dänische Sonderborg. Um Höhe zu gewinnen, werden mehrere Wenden gefahren und dabei wird die diensthabende Wache durch viele freiwillige Hände tatkräftig unterstützt. Es ist eine tolle Erfahrung: die riesige Brigg dreht sich fast auf der Stelle, die Segel werden neu gesetzt und die Fahrt Richtung Westen geht voran. Für uns Trainees wirkt die Roald wie ein kleiner „Irrgarten“, der sich uns nach und nach erschließt. Wir bekommen von unseren „Toppsis“ viel theoretisches Wissen über das Schiff beigebracht und immer wieder werden wir mit ausdauernder Geduld in die richtige Richtung gesprochen, gelenkt oder geschoben. Eins werden wir wohl nie vergessen, dass „Schoten im (Mast-) Garten wachsen“ und es verdammt viele Ausnahmen zu dem sonst so logischen Arrangement sämtlicher Tampen an Bord gibt. Nach unserer Ankunft im beschaulichen Hafenstädtchen Sonderborg muss erstmal ein anstrengender Anlegevorgang übers Gangspill vollbracht werden; mit Muskelkraft wird die Roald in ihre endgültige Ankerposition gebracht. Jetzt ankern wir vorm hiesigen Schloss und werden mit einem sonnig-warmen Abend belohnt. Nach Kaffeepause mit leckerem Schokokuchen, Reinschiff, Deck aufräumen, Messing putzen bis nichts Schwarzes mehr zu sehen ist und verschiedenen Reparaturarbeiten im Rigg wartete ein kühles Ankerbier auf uns, das den äußerst erlebnisreichen Tag perfekt abrundet. Natürlich gibt es auch heute viele Grüße an alle Daheimgebliebenen; vor allem an Thomas Bastian – von der Crew & der wagemutigen Abgesandtschaft der DHPol in Münster - , der bei diesem Törn leider nicht dabei sein kann. Die vier Studis grüßen auch alle RALis des Jahrganges 2011/2013, die nicht ahnen, was sie hier verpassen! Höppi grüßt Helmut, Uli sendet Grüße an Carsten und S grüßt von Herzen ihren L! Theo grüsst seine 6 Pfoten |
| | | | | 2013-05-13 Ort: Kursplot GE-Overlay | Törn 0423 | | Position | 54.2 11.2 | | Etmal | | Kurs Speed | 6 kn | | Wind | S 16 bft | | Druck | | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 8/8 | | Temperatur Wassertemp. | 13 °C 12 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Um 07:00 Uhr ist Wecken und ein sonniger Morgen mit erfrischender Brise lässt auf einen schönen Segeltag hoffen. Wenn alle gleichzeitig frühstücken (im Hafen oder vor Anker), kommt man sich beim Frühstück nahe, die Messe ist voll. Einige nehmen das Frühstück mit an Deck und genießen die Ruhe. Und wieder kann die Stammcrew unter Beweis stellen, wie flexibel und hilfsbereit sie ist: ein Crewmitglied hat für das Bordleben geeignete Schuhe vergessen. So wird gleich das Ausbringen des Dinghi geübt und Katrin fährt mit nach Timmendorf, um schnell mal vor den Frühstück, Schuhe einzukaufen. In der Zwischenzeit hat Kapitän Ulli allen an Deck die geplante Route vorgestellt, denn Segeln ist angesagt!!! Für uns Trainees ist das eine große Herausforderung, denn wir haben alle Hände voll zu tun, um die Befehle von Gerina, Thomas und Thommes auszuführen. Noch verstehen wir nicht wirklich, wie was funktioniert und wo welche Tampen belegt sind und Befehle wie „An die Großobermarsbrassen“, Gordinge und Geitaue fieren“, oder Backbord-Vorstengestagschot dichtholen“ werden noch mit leicht verwirrten Gesichtsausdruck entgegen genommen und man hängt sich Hilfe suchend an seinen Stammcrew-„Buddy“! Aber es geht erst einmal darum, die Segel zu setzen, auf Kurs zu gehen und dabei buchstäblich das Gefühl für die Arbeit mit den Leinen zu bekommen und sich in die Kommandosprache einzuhören! Und es klappt!! Glücklich erfreuen wir uns an dem Wind in den Segeln und spüren, wie sich leicht in den Wellen schaukelnd die Roald vorwärts bewegt. Mehr begreifen und lernen werden wir in den theoretischen Unterweisungen, die uns Gerina, Thomes und Thomas während der Ruhezeiten geben werden. Dann hat man Zeit, sich mit Muse den Erklärungen unserer „Toppsies“ zu widmen. Mit 6 Knoten geht es voran Richtung der Ostküste von Fehmarn. Wir wollen an der Insel vorbei und werden die Nacht durchfahren Richtung Dänemark. Jetzt habe ich Freiwache und werde die Gunst der Stunde nutzen – und erst einmal duschen! Der Duft von Kuchen weht von der Kombüse gegenüber in das Navi: Vorfreude auf die Kaffeestunde! Viele Grüße Ingrid |
| | | | | 2013-05-12 Ort: Kursplot GE-Overlay | Törn 0423 | | Position | 54 11.2 | | Etmal | | Kurs Speed |
| | Wind | SW 8 bft | | Druck | | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 7/8 | | Temperatur Wassertemp. | 13 °C 12 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Der Sonntagmorgen steht ganz im Zeichen der Vorbereitungen für die Ankunft der Trainees. Für die Backschaft heißt das, um 07:00 Uhr aufstehen, wecken für die Crew um 08:00 – also recht moderate Zeiten. In der Kombüse wird frisches Obst für den Obstsalat geschnippelt, liebevoll Wurst- und Käseteller angerichtet und Brötchen gebacken. Die Backschaft arbeitet fließend Hand in Hand, fröhliche Sprüche machen die Runde und, obwohl die meisten sich noch nicht kennen, entwickelt sich schon ein Gefühl von Gemeinsamkeit. Nach dem Frühstück gilt für alle um 09:00 Uhr „all hands an Deck“ -Kapitän Ulli „Komo“ erläutert, was alles zu tun ist und die Aufgaben werden verteilt: Klar Schiff machen, also Toiletten und Böden sauber machen, das Deck schrubben und die Betten beziehen. Die Stimmung ist gut, auch wenn das Wetter zu wünschen übrig lässt. Nach und nach kommen die Trainees an, werden herzlich in Empfang genommen und bekommen ihre Kojen zugewiesen. Am Nachmittag ist die Crew komplett, sogar ein Fotograf von „Abenteuer und Reisen“ ist dabei, um von diesem Törn zu berichten. Ulli stellt die Stammcrew vor, gibt eine erste Einweisung an Bord und es werden die Wachen eingeteilt. Bärbel, unsere 2. Steuerfrau, hat inzwischen an alle die Klettergurte verteilt und je nach Temperament können es die einen gar nicht erwarten, endlich in die Rahen zu klettern oder schauen skeptisch nach oben. Ich bin zum ersten Mal dabei, um selbst zu erleben, was Friedrich, den 1. Steuermann und meinen Mann, immer so begeistert. Beeindruckt bin ich, wie viele Frauen an Bord in Führungspositionen sind und in der Männerdomäne der Seefahrt ihren festen verantwortungsvollen Platz haben. Der Umgang an Bord ist geprägt von Respekt, Höflichkeit und Rücksichtnahme. Immer ist jemand da, der weiterhilft, wenn man z. B. mit etlichen Fragezeichen auf der Stirn vor den vielen Tampen, die zu den Segeln führen, steht und diese bedienen soll. Da unser Törn ausgebucht ist, sind alle Kabinen und auch die Messelast voll belegt, ein Crew Mitglied schläft – wie er selbst sagt – sehr gut in einer Hängematte. Gegen 1800 legen wir bei Regenschauern und kühlem Wind ab. Steuerfrau Katrin übernimmt das Kommando. Die Wachen sind angetreten die Toppsgasten Gerina, Thomas und Thommes weisen ihre Leuten Aufgaben zu. Jeder Trainee hat ein Roald Amundsen erfahrenes Crewmitglied für den gesamten Törn zugeteilt bekommen, das immer hilfreich zur Seite steht und unterstützt. Das Ablegemanöver wird unter Motor gefahren und mit Hilfe der Leinen; um genauer zu sein: es wird in die Achterspring eingedampft und langsam dreht sich die Roald über das Heck von der Kaimauer weg. Auch hier läuft alles Hand in Hand und sehr gut und wir sind endlich unterwegs zu unserem Ankerplatz. Nach kurzer Fahrt haben wir unser Ziel erreicht, noch einmal heißt es „all hands“ und es werden aus den Wachen einzelne Crewmitglieder für die Ankerwache eingeteilt, die anderen dürfen durchschlafen. Ein herrlicher Sonnenuntergang krönt unseren ersten Tag auf See. Katrin grüßt die Wache 4. |
| | | | | 2013-05-11 Ort: Kursplot GE-Overlay | Törn 0423 | | Position | 54.4 11.4 | | Etmal | | Kurs Speed |
| | Wind | SW 8 bft | | Druck | | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 7/8 | | Temperatur Wassertemp. | 14 °C 12 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Crewwechsel! Mal wieder und schon so oft. Es heißt Abschied nehmen, Aufgaben verteilen, letzte All Hands stehen an genauso wie der Einkauf für den nächsten Törn. Um die Mittagszeit ist das Schiff trotz Crewwechsel noch nicht ausgestorben und wir sehen die ersten neuen Gesichter. Manch einer stützt sich gleich in die ersten Bootsmannarbeiten, andere kommen erstmal an. Am Abend gehen viele von uns noch mal an Land. Die an Bord gebliebenen genießen die Überreste vom Captain’s Dinner. |
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