Aktuelle Tagesmeldungen von der Roald Alle aufgezeichneten Törns verfügen mindestens über eine Karte mit der gesamten Wegstrecke des Törn. In der Regel gibt es dazu - gerade wenn es im gleichen Seegebiet viele Positionen gibt - Detailkarten.
Bitte beachten Sie, daß sich die Detailkarten von Tag zu Tag unterscheiden können.
Die jeweils passende Detailkarte gibt es immer in der Titelzeile des jeweiligen Tagesberichtes unter Detailplot.
Der Link GE-Overlay ist ein Google-Earth-Overlay zum Download. Was man damit anfangen kann
Die gesammelten Plotts der aufgezeichneten Törns finden sich hier.
Zur Zeit werden auf dieser Seite die letzten 5 Tagesmeldungen angezeigt. 
| 09.03.10 Ort: Vor der Grenze Spanien - Portugal Kursplot Detailplot GE-Overlay | Törn 0295 | | Position | 41°57,5 N 009°33,1 W | | Etmal | 126 nm | Kurs Speed | 180 Grad 3 kn | | Wind | N 2-3 bft | | Druck | 1018 hpa | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 1/8 | | Temperatur Wassertemp. | 13 °C 13 °C | | Segel-Std | 22 h | | Masch-Std | 1 h | | |
| Kurzkommentar Wetter, Essen und Stimmung gut... | Gesetzte Segel 
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| | | | | 08.03.10 Ort: Hafen La Coruna Kursplot Detailplot GE-Overlay | Törn 0295 | | Position | 43°22,0 N 008°23,9 W | | Etmal | | Kurs Speed | 215 Grad 8 kn | | Wind | E 7-8 bft | | Druck | 1011 hpa | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 1/8 | | Temperatur Wassertemp. | 10 °C 13 °C | | Segel-Std | | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar Wieder auf See | Gesetzte Segel 
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| | | | | 07.03.10 Ort: Hafen von La Coruna Kursplot Detailplot GE-Overlay | Törn 0295 | | Position | 43°22,0 N 008°23,9 W | | Etmal | 39 nm | Kurs Speed |
| | Wind | E 4 bft | | Druck | 1014 hpa | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 1/8 | | Temperatur Wassertemp. | 12 °C 12 °C | | Segel-Std | 7 h | | Masch-Std | 1 h | | |
| Kurzkommentar Schönes Wetter, entspannte Stimmung | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Nun nach den letzten stürmischen Tage, liegen wir ganz ruhig in Hafen von La Coruna. Am Vormittag gab es reichlich an Bord zu tun mit Reinschiff, sowie verschiedene kleinere Reparaturen die aus dem Sturm enstanden sind. Einige von der Crew sind nach Santiago de Compostela gefahren, andere verteilen sich durch die Stadt und andere wiederum, ruhen sich in Schiff aus. Morgen Montag Mittag legen wir wieder ab und die Reise nach Amerika geht weiter. Schöne Grüße von Bord Hugo und Crew
Cosmo’s log
I have given this log a new name as Ulli who speaks and writes excellent English also wrote an English log for yesterday.
We are now alongside in Coruna after an amazingly fast sail down the channel, and across the bay of Biscay. The last few days at sea blurred into a vague memory of cold, wind and water. The wind started at about force 7, and increased steadily until it hit about force 10. At this strength the noise of the wind in the rigging rises to a scream that once heard cannot be forgotten. The ship lurches over as each wave passes, and every one reaches for a handhold. The waves sweep over the deck deep enough to flood our seaboots, and one rather expensive camera will never work again. Down below we swing from handhold to handhold like a troupe of monkeys. A strong inheritance of the Neandertal gene is useful. Any mishap and another bowel of soup hits the floor, which becomes ever more slippery.
We were all quite relieved, I think, when we entered the calm waters of Coruna bay and everything became stable again. The evening was spent in the traditional sailors occupation of hitting the town, especially as we had a birthday boy.
Today has been very quiet with repairs and improvements to the rigging. Next log tomorrow when we will be sailing down the Portugese coast.
Cosmo Little 7th March
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| | | | | 06.03.10 Ort: Biskaya Kursplot Detailplot GE-Overlay | Törn 0295 | | Position | 43°54,1 N 007°58,9 W | | Etmal | 173 nm | Kurs Speed |
| | Wind | E 7-8 bft | | Druck | 1013 hpa | | Welle Dünung |
| | Bedeckung | 8/8 | | Temperatur Wassertemp. | 10 °C 12 °C | | Segel-Std | 24 h | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar Sturm gut überstanden!! | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | 0100 die 0-4er Wache beginnt den Tag bei Windstärke 8-9, die Trainees wie unsereins liegen noch im Dämmerschlaf in ihren Kojen – von sanftem in den Schlaf geschaukelt werden ist das aber weit entfernt. Kleidungsstücke schaben an der Wand entlang und diverse Wellen schlagen auch schon mal über das Deckshaus. Für viele ist es die erste Erfahrung mit solchen Wetterbedingungen – ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie vermittelt die Roald ein Gefühl von Sicherheit, gerade in diesen doch eher ungewöhnlichen Bedingungen. Vielleicht sollte noch erwähnt werden, dass uns Wind und Wellen von querab erfassen und in weiser Voraussicht am Vorabend noch Vor-Bram und Groß-Obermars geborgen wurden. Selbstverständlich war es dabei zu helfen und noch die untergehende Sonne von der Bram aus zu beobachten. Der Song: „I am sailing...“ ist im Kopf die perfekte Begleitung, als sich der goldene Ball im Westen dem Horizont nähert – Du stehst alleine dort oben um Dich herum nur Wellen getaucht in dieses ganz besondere Licht, das Geräusch des Windes und der Geruch des Meeres in der Nase. Das ist besser als ich es mir vorgestellt hatte – man muss es einfach selbst erlebt haben. Ihr entschuldigt meinen kleinen sentimentalen Ausflug in den letzen Abend. 0400 aus meinem Dämmerschlaf gerissen wird der Wachkollege geweckt – ich darf noch 2 Stunden vor mich hin schlummern, denn heute ist Frühbackschaft angesagt. Die 4-8er Wache übernimmt das Schiff bei nach wie vor 8-9 Windstärken, es sollte sich während unserer Wache aber noch auf eine gute 9 steigern. Das Deck wird nun schon öfters überspült und wir stehen bis zu den Knien im ablaufenden Wasser. Bei mir in der Kombüse wird es zum Spießrutenlauf, ab 6 Uhr dann Brötchen für die hungrige Mannschaft zu backen – Liebe geht bekanntlich durch den Magen und wir lieben das Segeln. Sehr spannend auch der Kampf mit der heißen Backofentür, die auf heimtückische Art und Weise versucht beim Rollen des Schiffs einem die Hand zu brandmarken – gesichert ist man selbstverständlich durch den Gurt und an zwei Punkten fixiert hängt man zwischen Arbeitsplatte, Herd und auf den Beinen am Ofen – eine ganz besondere Art der Welt guten Morgen zu sagen. Nicht zu vergessen ein Backblech mit 20 frischen Brötchen, schön fein säuberlich unterteilt in Luv- und Leebrötchen die einen eher dünn, die anderen eher dick und in die Ecke gedrängt, mit einer Hand aus dem Ofen holen. Doch genug aus der Kombüse – hm doch eins noch, so viele Teller und Tassen hab ich in meinem ganzen Leben noch nicht fliegen sehen. Den Höhepunkt des heutigen Tages sollte die 8-12er Wache durchsegeln... Der Wind frischt nochmals auf, jetzt 9-10 und wir durchpflügen die bis zu 6 Meter hohen Wellen (bestätigt durch Klaus). Böen von 59,9 Knoten sind Spitze auf dem Windmesser. Wir versuchen noch das letzte Bild von Nicks Kamera, bevor sie von dem Brecher überspült wurde, auf einem anderen Weg per E-mail ins Schiffsbüro zu schicken und bitten diesbezüglich um ein kleinwenig Geduld. Mittags gab’s dann unter dem heroischen Einsatz der Backschaft Tortellini mit einer Pilzcreme Soße für die Vegetarier Spätzle und eine pikante Paprika Soße. Der Küchenchef möchte noch auf den Salat hinweisen, welcher schon in der Messe angerichtet (selbstverständlich festgezeisert) ward und auf die hungrige Mannschaft wartete. Am Nachmittag wurde der Wind wieder schwächer, lediglich sanfte 7 Windstärken sind noch zu vermelden. Gegen Nachmittag zeigen sich dann immer mehr Gesichter an Deck, denn wir sind in ruhigere Gewässer eingelaufen, die Küste Galiziens ist in Sicht und wir alle freuen uns auf eine ruhige Nacht in La Coruna. Anlegemanöver als All-Hands klappt reibungslos und gekonnt setzen wir unser Schiff knapp vor die „Kollegen mit den Grauen Schornsteinen“, die wie wir am nächsten Tag erfahren haben, morgens ausgelaufen sind und gegen Mittag wegen des schlechten Wetters wieder umgekehrt. Roaldies sind halt doch aus anderem Holz geschnitzt.
Liebe Grüße Michael
A day full of contrasts and impressions – we spent the previous days and nights already in the heart of the bay of biscay – the statistically prevailing winds were playing elsewhere since last weekend and a splendid easterly breeze allowed us to turn south straight at the end of the english channel and run south. So we did indeed, as the winds picked up speed and gave us ample opportunity to get used to the famous wave patterns of the region. The Ship fits the waves beautifully and nature had an eventful Saturday with full contrast in her showcase for us, juxtaposing a full grown up gale with 10 bf gusts during the noon watch with dropping winds during the afternoon going down to the calm flat sea when approaching sheltered coast for the no-wave-no-wind- calm evening in the stopover port of La Coruna, Spain. Impossible to not be impressed - and appreciate. Probably every body on deck engraves in memory the strong impressions in the early morning, when we prepared the ship for the noon winds, taking in the main lower tops’l plus the fore upper tops’l, with hands working in the rigging blow-dried by the winds that kept everybody on deck well showered with spray, whilst dolphins were playing around the ship, curious to see what kind of bulky fin-less being plows their playground so slowly (well, for them – on deck the seven to nine knots over ground felt like real speed) and a dim sun, breaking through the clouds in intervals whilst the sea covers with typical stripes and waves break in the middle of nowhere, regardless of whether or not someone sails by to look at them. Wow.
The Ship rides the seas smoothly though duties under deck or working in the galley starts to have large aspects of acrobatic circus shows. Did you ever try to lash the pasta on the pot, keep sauce ingredients in a pan with three-dimensional movements with a couüple of meters amplitude or explain to a set of china that flying saucers are a linguistic term coined for use on land and not intended to literally describe the respective kitchen utensils movements? (For information: Do not try this experiment at home. We’ll take care of that, join us aboard for a galley testdrive!) Well, we did it and a special thanks went to the everchanging galley team, caring for all of us coming in from deck, soaked by the waters of the Bay of Biscay, covered in spray and salt.
We’re spending a day in La Coruna before setting sails again – we’ll keep you updated!
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| | | | | 05.03.10 Ort: Biskaya Kursplot Detailplot GE-Overlay | Törn 0295 | | Position | 46°28,0 N 007°01,3 W | | Etmal | 139 nm | Kurs Speed | 180 Grad 6,6 Kn kn | | Wind | E 8 bft | | Druck | 1024 hpa | | Welle Dünung | 4 Mtr
| | Bedeckung | 1/8 | | Temperatur Wassertemp. | 9 °C 10 °C | | Segel-Std | 24 h | | Masch-Std | | | |
| Kurzkommentar Rauher See, Sonnenschein, starker Wind | Gesetzte Segel 
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| Tagesbericht | Blauer Himmel pur über der Biscaya. Das Meer Stahlblau gespickt mit „white horses“. Die ca. 3 Meter hohen Wellen kommen seit dem frühen Morgen von Backbord Querab und manche brechen am Rumpf der Roald und lassen das Deck im Spray verschwinden. Aus diesem Spray kommen Flüche, dann tauchen aber doch fröhliche Gesichter auf mit einem glücklichem Grinsen. Das Segeln macht Spass. Der Wind kommt mit 7 bis 8 Bft. Windstärken aus Ost. Damit rauscht die Roald unter gesetztem Innenklüver, Vorstengestagsegel, Untermars, Obermars, Grossstengestagsegel und Grossuntermars mit ca.6 Knoten Speed Richtung galizische Küste. Bei den grösseren Wellen krängt das Schiff auch schon mal 40°, was dann unter Deck (besonders in der Messe) für ein heilloses Durcheinander sorgt. Die Panikrolle ist ununterbrochen im Einsatz. Die Raucherecke in Lee des Deckhauses ist inzwischen auf Raucherdusche getauft worden. Am Schiff brechende Wellen gehen immer wieder darüber hinweg. Gerade wird von der 4 – 8 Wache wieder Delfinbesuch gemeldet. Unsere ständigen Begleiter. Inzwischen sinkt das Barometer wieder von den fantastischen 1028 mB auf 1025 und wir nähern uns langsam dem Tief, das noch westlich der iberischen Halbinsel liegt. Die ersten Cirren tauchen schon im Südwesten voraus auf. Arbeit in der Kombüse ist mittlerweile Vollakrobatik, denn der Schleudergang ist zugeschaltet. Das Einlanden in der Spüle mit blauen Flecken scheint zum Programm zu gehören. Die Teller versuchen, mittels der Beschleunigungskräfte durch Kombüse und Messe zu hopsen, bekommen aber auch bei Zerschellen an der gegenüberliegenden Wand keine Betreuung durch unsere Erste Hilfe Schwester Ursula, die sich müht, die ständigen Kontakte von Mensch und Schiffsecken mit liebevoller Betreuung schnell in Vergessenheit geraten zu lassen. Auch Schlafen ist mittlerweile standesgemäß zum Aktivliegen geworden, das ständige Rollen lässt einige in der Freiwache kein Auge schließen. Aber... Spanien winkt. Frühling in La Coruña. Ja, da wir in rekordverdächtiger Schnelle und vor allen Dingen mit saisonstatistikuntypischen Ostwinden schon fast durch die eigentliche Biskaya hindurch sind, hat das Kapitänskollektiv beschlossen, einen Zwischenstop in La Coruña einzulegen. Wenn alles so läuft wie bisher, werden wir übermorgen wohl dort eintreffen. Noch liebe Grüsse und Küsse an Annuschka. Viel Spass in Barcelona. Wolf |
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